Wenn es um die eigene Geldanlage geht

Deutsche informieren sich am liebsten im Internet

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Wenn es um die eigene Geldanlage geht, informieren sich 61 Prozent der Deutschen im Internet. Erst auf Platz zwei stehen die Empfehlungen von Finanzexperten. Bei Freunden und Verwandten holt sich nur etwa ein Drittel der Deutschen Ratschläge. Das hat eine Studie des Marktforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der Bank of Scotland ergeben. „Das Internet vereinfacht es, die unterschiedlichen Angebote von Kreditinstituten zu vergleichen. Es schafft Transparenz und stärkt auf diese Weise die Kompetenz des Kunden, eigenständig Finanzentscheidungen treffen zu können“, sagt Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland in Deutschland. Laut der Studie nutzen vor allem Jüngere das Internet. Vier von fünf Befragten im Alter zwischen 18 und 29 Jahren recherchieren bezüglich der eigenen Geldanlage im Netz. Mit steigendem Alter nimmt der Anteil jedoch ab. Bei den 40- bis 49-Jährigen sind es nur noch 55 Prozent. Bei den 60- bis 69-Jährigen liegt die Quote bei nur noch 46 Prozent. Das Geschlecht spielt bei der Wahl der Informationsquelle weniger eine Rolle. Für Männer wie auch Frauen ist das Internet die erste Wahl. Allerdings ist der Anteil der männlichen Webnutzer mit 68 Prozent wesentlich höher als bei den Frauen, die kommen nur auf 54 Prozent. Im Gegensatz zum Internet nutzen nur etwa 26 Prozent der Deutschen Zeitungen als Informationsquelle für die eigene Geldanlage. Fachzeitschriften und das Fernsehen werden sogar nur von jedem Fünften zu Recherchezwecken genutzt.

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