Werner Gey van Pittius

Werner Gey van Pittius

Werner Gey van Pittius: „Facebook ist eine beängstigende Notwendigkeit“

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1. Ihre erste prägende Erfahrung zum Thema Geld?
Das Verschlucken eines 20-Cent-Stücks, als ich fünf Jahre alt war – und die darauffolgende Operation, um es wieder zu entfernen

2. Wie haben Sie Ihr Studium finanziert?
Rugby war für mich in erster Linie eine Entschuldigung, länger zu studieren als notwendig.  Aber immerhin habe ich dadurch mehrere Stipendien erhalten und musste meinen Eltern  nicht auf der Tasche liegen

3. Haben Sie ein berufliches Vorbild?
Meinen Onkel Ken Costa, der lange Jahre in führender Position für die UBS und Lazard gearbeitet hat und heute als Leiter von Alpha International mithilft, in weltweit abgehaltenen  Alpha-Kursen die Grundlagen des christlichen Glaubens zu vermitteln

4. Das unsinnigste Börsen-Bonmot, das Ihnen je untergekommen ist?
Dies ist eine klassische Kopf-Schulter-Formation – so pauschal funktioniert die Charttechnik nicht

5. Welches Buch sollte jeder Fondsmanager gelesen haben?
Den Roman Reminiscences of a Stock Operator, der im Grunde die Biografie des Börsenspekulanten Jesse Livermore ist

6. Wie motivieren Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Fonds einmal hinter der Konkurrenz zurückbleiben?
Durch meinen Glauben an unseren Investmentprozess und an meine extrem begabten Kollegen. Das hält mich hoch und gibt mir Geduld bis zur nächsten Kehrtwende

7. Und die Belohnung, wenn Sie alle anderen abgehängt haben?
Ein tiefes Gefühl von Zufriedenheit

8. Worauf sind Sie stolz?
Darauf, bislang alle Höhen und Tiefen des Lebens gemeistert zu haben

9. Worüber haben Sie sich in jüngster Zeit so richtig geärgert?
Über die latent vorhandene Bereitschaft einiger  Länder, einen neuen Währungskrieg vom  Zaun zu brechen und dadurch das globale Wachstum zu gefährden

10. Und wem würden Sie gern einmal gehörig die Meinung sagen?
Lance Armstrong

11. Was sammeln Sie?
Außer Büchern vor allem Kite-Surf-Ausrüstungen und diverse andere Outdoor-Spielzeuge

12. Das bislang letzte Produkt, das Sie bei Ebay ersteigert haben?
Für derartige Aktivitäten bin ich weder mutig noch geduldig genug

13. Facebook ist ...
... eine beängstigende Notwendigkeit in der Diaspora

14. Ihre liebste TV-Serie?
Homeland

15. Und wo schalten Sie sofort ab?
Bei Reality-Shows – egal welche

16. Was weckt eher Ihre Leidenschaft – Fußball oder Rockmusik?
Rockmusik – beim Fußball wird für meinen Geschmack zu viel betrogen

17. Welches Konzert haben Sie jüngst besucht?
Im August 2009 ein Konzert von U2 im  Londoner Wembley-Stadion

18. Welche modische Sünde lassen Sie sich selbst und anderen am ehesten
durchgehen?

Eine unpassende Sportausrüstung

19. Wein oder Bier zum Essen?
Wein – sehr gern einen schweren afrikanischen Stellenbosch

20. Auf welchen Luxusartikel würden Sie nur ungern verzichten?
Auf keinen

21. Welches Hilfsprojekt haben Sie jüngst finanziell unterstützt?
Hope-HIV, eine Hilfsorganisation für HIV-infizierte Kinder

22. Wo wollen Sie leben, wenn Sie einmal nicht mehr Fondsmanager sind?
Auf einer Farm in Südafrika – vorzugsweise so eine wie die, auf der ich aufgewachsen bin. Dort werde ich dann Zitrusfrüchte anbauen

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