Donald Trump. Hedgefonds versprechen sich von dem designiserten Präsidenten einen Wandel in ihrem Sinne

Wertentwicklung

Gebeutelte Hedgefonds sehen zum Jahresende Lichtblick

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Für Hedgefonds gab es in diesem Jahr von vielen Seiten nur Hohn und Spott. Pensionsfonds, Politiker, Warren Buffett und Hedgefondsmanager selbst - alle hatten etwas zu sagen zur enttäuschenden Entwicklung, hohen Gebühren und einer Sättigung des Marktes.

Bei bekannten Managern von Ray Dalio bis John Paulson reichte die Performance von Stagnation bis zu zweistelligen Verlusten. Hingegen profitierten einige Investoren, die auf notleidende Anleihen setzten, von den steigenden Ölpreisen. Am schlechtesten schnitten Strategien ab, die auf makroökonomische Trends sowie Aktien-Hedges ausgerichtet sind. Ihre Erträge wurden durch aufgeblähte Bewertungen an den Aktienmärkten und ultra-niedrige Zinsen belastet.

Doch zum Jahresende hin gab es einen unerwarteten Aufschwung für die Branche. Der überraschende Wahlsieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen wogte durch die Märkte, sorgte bei manchen Hedgefonds für eine Kehrtwende und dürfte sich mit Blick nach vorne als Segen erweisen. Von Trumps Politik wird erwartet, dass sie zu höheren Zinsen und zu größeren Unterschieden bei den Unternehmensergebnissen in den verschiedenen Branchen führen sowie die Aktivität bei Fusionen und Akquisitionen ankurbeln wird. Das sind gute Aussichten für Hedgefonds.

„Der Trend hat definitiv gedreht“, sagt Adam Blitz, als Chief Investment Officer für die Kapitalanlagen bei Evanston Capital Management in Evanston, Illinois, verantwortlich. Seine Gesellschaft vergibt Anlagegelder an Hedgefonds. Die Leute würden nun vermehrt sagen, „wir wissen zwar nicht genau was die Zukunft bringt, aber es wird wohl etwas anderes sein“, fügte er an.

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