„Weshalb gegen Windmühlen reiten?“ 3 Branchenvertreter über das miese Image der Versicherungsvermittler

Hans-Georg Jenssen, geschäftsführender Vorstand des Verbands Deutscher Versicherungsmakler VDVM: Zuviel Aufmerksamkeit für schwarze Schafe

Hans-Georg Jenssen, geschäftsführender Vorstand des Verbands Deutscher Versicherungsmakler VDVM: Zuviel Aufmerksamkeit für schwarze Schafe | © VDVM

VDVM-Vorstand Hans-Georg Jenssen © VDVM

„Wenn Sie einer Gruppe von Menschen ein großes weißes Blatt Papier mit einem kleinen schwarzen Punkt vorlegen und fragen: „Was sehen Sie?“ , werden die meisten antworten: „Einen schwarzen Punkt“. Das ist zwar nicht falsch - aber man sieht ja auch eine große weiße Fläche. Ähnlich ist es in unserer Branche. Es gibt einige wenige schwarze Schafe unter den Versicherungsvermittlern. Und deren Fehlverhalten wird in der Presse gern aufgegriffen. Es gibt aber andererseits eine große Zahl Vermittlern, die gute Arbeit leisten. Die werden in der Öffentlich nur kaum wahrgenommen – wie die oben genannte weiße Fläche Papier.

Kunden von VDVM Maklern geben der Betreuung und dem Service unserer Mitgliedsunternehmen gute Noten.“

Nur 11 Prozent der Deutschen bescheinigen Versicherungsvertretern ein hohes Ansehen. Das zeigt eine Studie „Öffentlicher Dienst 2017“, die vom Deutschen Beamtenbund in Auftrag gegeben wurde. Damit haben die Außendienstmitarbeiter deutscher Assekuranzen das schlechteste Image: Sie sind sogar unbeliebter als Politiker (25 Prozent) und Gewerkschaftsfunktionäre (29 Prozent).

Doch wie kommt es zu diesem Ergebnis? DAS INVESTMENT hat mehrere Vermittlerverbände um eine Stellungnahme gebeten. Drei haben geantwortet und versucht, das schlechte Abschneiden ihrer Branche zu erklären.

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