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WGF 6,35 % Hypothekenanleihe: Starke Rendite von schwachem Emittenten

Wie bei anderen Zertifikaten haben auch Anleger der WGF Hypothekenanleihe ein Emittentenrisiko zu tragen – geht WGF pleite, fällt das Papier aus. Die WGF, mit Sitz in Düsseldorf, handelt mit Immobilien und investiert auch selbst. Schwerpunkt sind deutsche Wohn- und Gewerbeimmobilien, die das Unternehmen durch Modernisierungsmaßnahmen aufwertet und mit Gewinn zu veräußern versucht. Die Creditreform Rating hat WGF die Note BBB- gegeben. Die meisten größeren Zertifikateemittenten verfügen hingegen über Bonitätsnoten im A- oder AA-Bereich. Bei der WGF Hypothekenanleihe handelt es sich um eine Unternehmensanleihe deren Zins- und Rückzahlung mit Hypothekendarlehen unterlegt ist, die wiederum über erstrangige Grundschulden beziehungsweise hinterlegten Bankguthaben abgesichert ist. Sie ist damit trotz des vergleichweise schwachen Ratings mündelsicher gemäß den Paragrafen 1807 und 1811 BGB.
Die Anleihe wurde am 15. Februar 2009 aufgelegt und wird an den Börsen Frankfurt und Düsseldorf im Freiverkehr gehandelt. Die Zinsen gibt es halbjährlich am 15. Februar und 15. August. „Der abgesicherte Zinsvorteil zur aktuellen Umlaufrendite von mehr als 300 Basispunkten macht unser Festzinspapier als Beimischung zur Optimierung der Zinserträge attraktiv", erklärt Pino Sergio, Vorstandsvorsitzender der WGF. „Viele Kunden unserer Geschäftspartner nutzen daher die WGF 6,35 % Hypothekenanleihen im derzeitigen Zinsumfeld als Alternative.“

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