Suche
Lesedauer: 5 Minuten

Tillmann Lang im Gespräch Wie Inyova nachhaltige Geldanlage mit Überrendite ermöglichen soll

Tillmann Lang von Inyova
Tillmann Lang von Inyova: „Am Anfang stand die Idee, mit Geld die Welt zu verändern.“ | Foto: Inyova

Herr Lang, Inyova soll es Privatanlegern ermöglichen, ihr Portfolio nach nachhaltigen Themen zu verfeinern. Welche Rolle spielt die Rendite bei diesem Ansatz?

Tillmann Lang: Rendite spielt natürlich eine große Rolle. Bei Privatanlegern geht es oft um einen großen Teil ihres Vermögens oder sogar ganz konkret um die Altersvorsorge. Damit haben wir eine enorme Verantwortung für das Geld unserer Kunden. Schließlich ist Rendite absolut wichtig, um für das Alter vorzusorgen. Glücklicherweise schmälert Nachhaltigkeit die Rendite in keiner Weise – in vielen Fällen verbessert sie diese sogar. Die nachhaltige Geldanlage ist deshalb auch für Rendite-Jäger oft genau der richtige Weg.

Wie sieht das Geschäftsmodell von Inyova aus?

Lang: Am Anfang stand die Idee, mit Geld die Welt zu verändern. Wir Gründer sind alte Freunde. Wir waren schon immer von Produkten begeistert, die einerseits so gut sind, dass die Menschen sie einfach haben wollen. Andererseits sollen diese Produkte so gebaut sein, dass sie Nachhaltigkeitsprobleme lösen. So entstand unsere Idee, eine Geldanlagelösung zu bauen, die die Menschen begeistert und die gleichzeitig nachhaltig ist.

Was bedeutet der Name Inyova?

Lang: Er steht für „Invest in your values“.

Die Vision ist das Eine. Das Andere ist das Kundenerlebnis. Warum sollten Anleger gerade die Inyova-App benutzen wollen, um Geld anzulegen?

Lang: Unsere App begeistert, weil sie transparent und personalisiert ist, weil sie Spaß macht, weil sie schön designt ist und weil sie das Geld vermehrt und dabei Probleme löst. Wir wollen Impact Investing zum Mainstream machen – und das klappt dann, wenn es für alle wirklich zugänglich und einfach ist.

Wirklich alle können Sie kaum ansprechen. Wie sieht Ihre Zielgruppe genau aus?

Lang: Inyova eignet sich ideal für Anleger, die durch eine gute Geldanlage für die Zukunft vorsorgen wollen und denen gleichzeitig Nachhaltigkeit wichtig ist. Und diese Gruppe ist heute schon sehr groß – und erfreulicherweise reißt dieser Trend jeden Tag mehr Menschen mit. Unsere Plattform und App sind so konzipiert, dass auch Laien ohne Finanzkenntnisse sich problemlos zurechtfinden. Drei von vier Neukunden legen tatsächlich zum ersten Mal Geld an.

Neobroker sind auf dem Vormarsch. Sehen Sie Robinhood, Trade Republic und Co. als direkte Konkurrenz für Inyova?

Lang: Nein, alle genannten sind keine direkte Konkurrenz, denn bei diesen Anbietern handelt es sich um Broker. Über diese Plattformen kann man also Aktien direkt kaufen und verkaufen. Sie richten sich an Anleger, die entweder den Nervenkitzel im Trading lieben oder aber genau wissen, was sie tun, weil sie sich mit Finanzen gut auskennen.

Unsere Lösung hingegen richtet sich an Menschen, die eine sehr solide, renditestarke, aber auch Risiko-optimierte Geldanlage wollen und sich gleichzeitig nicht selbst mit dem Risikomanagement und der Pflege ihres Portfolios auseinandersetzen möchten. Genau das ist der Clou: Bei Inyova nehmen wir ihnen diese Arbeit ab. Wir bedienen also eine etwas andere Zielgruppe als Broker: Wir sind eher interessant für diejenigen, die sehr solide vorsorgen wollen und denen es nicht um Nervenkitzel geht, sondern um eine echte Nachhaltigkeitswirkung bei guter Rendite.

Tipps der Redaktion
Foto: Auf diese 10 Aktien setzt Jim Simons im zweiten Halbjahr 2021
Renaissance TechnologiesAuf diese 10 Aktien setzt Jim Simons im zweiten Halbjahr 2021
Foto: Diese 10 Aktien bieten hohes Wachstum zum kleinen Preis
Finanzen, Chemie, ImmobilienDiese 10 Aktien bieten hohes Wachstum zum kleinen Preis
Foto: Diese 7 Goldminen-ETFs bringen die höchsten Renditen
Mindestens 47 ProzentDiese 7 Goldminen-ETFs bringen die höchsten Renditen
Mehr zum Thema