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„Folge dem Geld!“ Wie manche Fondsmanager den Value-Ansatz neu interpretieren

Ein Familienvater räumt Habseligkeiten aus einem Laster von U-Haul
Ein Familienvater räumt Habseligkeiten aus einem Laster von U-Haul: Dessen Muttergesellschaft Amerco steckte jüngst viel Geld in Mietlager (Self-Storage), was die Wachstumsaussichten enorm erhöhte. | Foto: imago images/ZUMA Wire

Was müssen sich Fondsmanager wie Hendrik Leber und Ole Nielsen nicht manchmal alles anhören. Nachdem Leber vor einigen Jahren bei einem Vortrag in München eine Aktie vorstellte, rief ihm ein Zuhörer zu, er dürfe das gar nicht, er sei doch schließlich Value-Investor. Ähnlich bei Ole Nielsen. „Wir haben angesichts unserer Positionen im Online-Handel beziehungsweise im Technologiesektor öfters zu hören bekommen, dass wir keine Value-Investoren mehr seien“, schreibt er in seinem aktuellen Bericht.

Leber ist Gründer und Chef von Acatis und Manager des Acatis Aktien Global (ISIN: DE0009781740). Nielsen betreut den Nielsen Global Value (LU0394131592). Und beide sehen sich sehr wohl als Value-Investoren. Nur eben nicht so, wie manch anderer das gern hätte. Sie schauen nicht mehr nur auf die klassischen Value-Kennzahlen, die den Aktienkurs mit dem Buchwert der Aktie (Kurs-Buchwert-Verhältnis, KBV), dem Gewinn (Kurs-Gewinn-Verhältnis, KGV) und weiteren Messgrößen ins Verhältnis setzen. Niedrige Kennzahlen deuten auf günstige Aktien hin, heißt es nach dieser klassischen Ansicht, die dem Value-Papst Benjamin Graham zugeschrieben wird.

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