Börsennotiert, mit Großaktionär im Rücken und einem Technologieanspruch, der weit über klassisches Poolgeschäft hinausgeht: JDC ist unter den Maklerpools eine Kategorie für sich.
Ein Abend kurz vor Handelsschluss im großen Saal der Frankfurter Börse, November 2025. Rund 30 Personen haben sich versammelt, um das 20-jährige Börsenjubiläum der JDC Group zu feiern, im Hintergrund rascheln die mechanischen Anzeigentafeln. Gesprochen wird vor allem Englisch – Investoren aus den USA, Kanada, Großbritannien und den Niederlanden sind anwesend. So werden an diesem Abend die drei Buchstaben auch konsequent englisch ausgesprochen: Es geht um „Jay-Di-Si“.
Höhepunkt des Abends ist das Läuten der historischen Börsenglocke. Alle vier Vorstände, Sebastian Grabmaier, Ralph Konrad, Marcus Rex und Ramona Evens, nehmen einmal die sichtbar schwere Glocke in die Hand, im Hintergrund ergießt sich ein virtueller Konfettiregen.
„JDC ist viel größer geworden, als wir uns das jemals gedacht hätten“, sagt Konrad an dem Abend. In den Anfangsjahren von JDC sei er oft noch persönlich mit kofferweise papierenen Unterlagen auf Road-shows gefahren und habe um Investoren geworben. Heute hält das Unternehmen über 8 Milliarden Euro Assets under Administration, betreut über seine Plattform 2,4 Millionen Kunden und verzeichnet rund 150.000 Neugeschäftsabschlüsse pro Jahr. Grund genug zum Feiern.
Aus der DWS-Tochter wurde ein Konzern
Die Geschichte von JDC beginnt früher, als das Börsenjubiläum vermuten lässt. Bereits 1958 gründete der namengebende Klaus Jung einen Finanzvertrieb, um die ersten am Markt erhältlichen Investmentfonds zu verkaufen. Jahrzehnte später landete die kleine Gesellschaft Dr. Jung & Partner im Zuge einer Übernahme als Vertriebstochter bei der DWS, dem Asset Manager der Deutschen Bank.
2001 kam Sebastian Grabmaier als Geschäftsführer ins Haus – und erlebte mit, wie die Internetblase spektakulär platzte. „2000 bis 2001 ging das Geschäft voll durch die Decke. Und dann wollte 2002 auf einmal keiner mehr Fonds haben“, erinnert er sich. In dieser Situation ließen er und seine Mitstreiter sich allerdings nicht entmutigen, sondern schlugen den antizyklischen Kurs ein: Zusammen mit Ralph Konrad kaufte er Dr. Jung & Partner aus der DWS heraus – der Startschuss für sein „unternehmerisches Leben“, wie Grabmaier es nennt.
Es folgten drei Fusionen: Mit der DMS (Deutsche Maklerservice), dem Pool-Arm von Tecis, und der hessischen Gesellschaft Finanzplan. Aus einem norddeutschen, einem hessischen und einem süddeutschen Pool wurde auf diese Weise im Jahr 2003 der heutige Pool Jung, DMS & Cie.
Das Unternehmen, das heute unter dem Börsenkürzel JDC an der Frankfurter Börse gelistet ist, durchlief allerdings noch einen weiteren Wandel: 2013 stemmten Grabmaier und Co-Vorstand Ralph Konrad einen Management-Buy-out und setzten dabei, nach Worten Grabmaiers, alles auf eine Karte: „Wir haben sozusagen alles, was wir hatten, verliehen und verpfändet“, erinnert er sich. Das Geld floss in den Aufbau der Technologieplattform und den Einstieg ins Versicherungsgeschäft. 2019 holten sie sich mit der Canada Life, Tochter des kanadischen Versicherungskonzerns Great-West Lifeco, einen ersten externen Ankerinvestor ins Haus.
Wenn von „JDC“ die Rede ist, ist damit nicht unbedingt immer die gesamte Finanzgruppe gemeint. Auch der eigentliche Maklerpool, Jung, DMS & Cie., wird oft wie die Muttergesellschaft einfach JDC genannt. Gemeint sein kann also beides: die Holdinggesellschaft ebenso wie das operative Pool-Geschäft darunter.
Das Geschäftsmodell der Gruppe gliedert sich grob in zwei Segmente: den Bereich Advisortech, der rund 82 Prozent des Umsatzes liefert und in dem JDC seine Plattform- und Technologieaktivitäten bündelt. Und den Bereich Advisory, der die eigene Beraterstruktur umfasst: rund 300 fest angestellte oder gebundene Vermittler unter der Marke Finum, die gehobene Privatkunden betreuen. „Das ist sozusagen ein eigener Plattformkunde, der uns gehört“, erklärt Grabmaier.
Was JDC von anderen großen Wettbewerbern unterscheidet, ist seine strategische Ausrichtung. „Wir haben uns von einem Abwicklungsdienstleister zu einem Servicedienstleister zu einem Techno-logiedienstleister weiterentwickelt“, sagt Grabmaier. Die Plattform serviciert nicht nur Einzelmakler, sondern bietet auch Infrastruktur für die weitere Banken-, Versicherungs- und Vermittlungsbranche. Das zeigt sich auch an der Kundenliste.
Neben den rund 16.000 angebundenen Einzelvermittlern bedient JDC eine wachsende Zahl institutioneller Großkunden. Der Lufthansa-Belegschaftsmakler Albatros ist der größte Einzelkunde von JDC. Er allein war zuletzt für knapp 8 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich.
Auch Volkswagen, BMW, Böhringer Ingelheim sowie die Ecclesia-Gruppe, Deutschlands größter Versicherungsmakler für Unternehmen und Institutionen, zählen zu den Großkunden. Hinzu kommen Sparkassenorganisationen – derzeit rund 100 der 370 deutschen Sparkassen – sowie die Volksbanken über die R+V Versicherung. Ebenso ist Finanzguru an die JDC-Plattform angebunden.
Was die Zusammenarbeit im Detail betrifft, gibt sich JDC flexibel: Manche Großkunden kaufen primär IT-Infrastruktur und Abwicklungskapazität ein, andere binden sich tiefer in Serviceleistungen und Bestandsverwaltung ein. Das Modell vergleicht Grabmaier mit einem Großhandel: „Nehmen Sie einen Schuh- oder einen Nahrungsmittelgroßhandel. Er beliefert gleichermaßen sowohl den Tante-Emma-Laden an der Ecke als auch den großen Supermarkt.“
JDC ist in der Regel der Zwischenvermittler – nur in Ausnahmefällen auch Endkundenbetreuer. Diesen Zweig gibt es bei JDC aber auch: Rund 200.000 Verträge, überwiegend Bestände ausgeschiedener Makler, laufen direkt über das Unternehmen, das entspricht knapp drei Millionen von 250 Millionen Euro Umsatz. „Unser Kerngeschäft ist B2B2C“, versichert Grabmaier.
Morgen & Morgen gekauft
Ein besonderes Asset in JDCs Infrastrukturstrategie ist Morgen & Morgen. Der Anbieter von Analyse- und Vergleichssoftware gilt als Marktführer für Versicherungsvergleiche, Ratings und stochastische Simulationen. Er ist eine der großen Versicherungsdatenbanken im deutschen Markt. JDC kaufte Morgen & Morgen 2021. Dass ein Poolanbieter das führende unabhängige Analysehaus der Branche übernimmt, löste in der Branche Argwohn aus: Kann Morgen & Morgen noch unparteiisch sein, wenn der Eigentümer selbst im Produktvertrieb aktiv ist?
Grabmaier weist solche Bedenken von sich. „Morgen & Morgen sind Mathematiker und zu 100 Prozent unabhängig. Wenn ich vorgeben würde: ‚Jetzt wähl doch mal einen bestimmten Versicherer hoch‘, würden sie schlicht ‚Nein‘ sagen.“ Die Morgen-&-Morgen-Mitarbeiter arbeiteten räumlich getrennt, und auch fachlich gebe es keinen Kontakt zur Muttergesellschaft.
Der strategische Nutzen liege vielmehr in den Daten. Mit ihnen ließen sich KI-Tools füttern, wie den jüngst lancierten „JDC Companion“. Der „Companion“ ist ein KI-Chatbot, der Vermittlern in Echtzeit Auskunft zu Versicherungsbedingungen geben soll – darunter auch zu alten Ver-tragswerken, an die sonst schwer heranzukommen ist.
Börse statt Private Equity
Während JDC seinen Technologieanspruch ausbaut, verändert sich der Markt um das Unternehmen herum fundamental. Private-Equity-Investoren haben den deutschen Maklerpoolmarkt für sich entdeckt. HG Capital übernahm die Fonds Finanz und den DEMV. Warburg Pincus kaufte zunächst Blau Direkt und sicherte sich kürzlich mit Netfonds einen weiteren der größten deutschen Pools, Oakley Capital erwarb den auf private Krankenversicherung spezialisierten Maklerpool Verticus. Vor allem am oberen Ende des Marktes ballt sich mittlerweile eine erhebliche Finanzpower.
JDC ist in dieser Landschaft ein Sonderfall: börsennotiert seit 2005, trotzdem gründergeprägt und mit einem Aktionärskreis, der sich von Private-Equity-Strukturen unterscheidet. Größter Einzelaktionär ist die Great-West Lifeco, der kanadische Versicherungs- und Finanzkonzern, mit 26,9 Prozent der Anteile.
Es folgen die Versicherungskammer Bayern und die Provinzial mit je 6,0 Prozent sowie die niederländische Investmentgesellschaft Teslin Capital Management – ein Zusammenschluss von rund 20 der reichsten holländischen Familien – ebenfalls mit rund 6 Prozent. Grabmaier und Konrad halten gemeinsam rund 12 Prozent. Der Rest ist Streubesitz, überwiegend in Händen professioneller Small-Cap-Fondsmanager aus Deutschland und dem Ausland.
Marcus Rex, seit 2023 im JDC-Vorstand für Marketing und Vertrieb zuständig, sagt mit Blick auf die Besitzverhältnisse bei JDC: „Wir sind in dieser Aufstellung unverkäuflich.“ Er findet: „Das ist eine gute Nachricht für den Makler.“ Denn mit einem Private-Equity-Investor im Nacken sei der Druck, kurz- bis mittelfristig Rendite zu erwirt-schaften, deutlich höher. Voraussetzung ist freilich, dass keiner der Großaktionäre seine Anteile veräußert.
Grabmaier meint: Private Equity sei nicht per se schlecht, aber im Wesen der Struktur liege nun einmal der Exit, der Weiterverkauf, und irgendwann die Veräußerung an einen strategischen Investor. „Deswegen werden wir auch weiter Bewegung im Maklerpoolmarkt sehen.“
Dass das Thema Eigentümerstruktur den Kunden der Pools, den Maklern, durchaus wichtig ist, zeigt die jüngste Asscompact-Poolstudie: Unabhängigkeit zählt zu den meistgenannten Kriterien, auf die Vermittler schauen, wenn sie sich für einen Pool entscheiden.
JDC in Zahlen
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die JDC Group einen Rekordumsatz von 250 Millionen Euro – ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ebitda stieg um 36 Prozent auf 20,6 Millionen Euro, das Konzernergebnis kletterte von 6,0 auf 8,4 Millionen Euro. Der Rohertrag lag bei 71,9 Millionen Euro. Gemessen am Rohertrag rangierte JDC in der Maklerpool-Hitliste des Magazins „Cash“ zuletzt auf Platz zwei – hinter Fonds Finanz und vor Netfonds.
Die Liste erschien 2025 und bezieht sich noch auf die Ergebnisse von 2024. Damals wies Fonds Finanz 76,6 Millionen Euro Rohertrag aus, JDC 64,2 Millionen und Netfonds 48,8 Millionen.
In den Zahlen für 2025 und erst recht 2026 dürfte sich vieles verschieben. Das Bild ist auch insgesamt in Bewegung geraten: Mit der Übernahme von Netfonds durch Warburg Pincus entsteht am deutschen Poolmarkt ein neuer Machtfaktor. Netfonds und Blau Direkt – beide nun unter dem Dach von Warburg Pincus – könnten zusammengeführt Ressourcen und Volumen in einer Größenordnung bündeln, die sie zur neuen Nummer eins machen würde.
Grabmaier sieht die Konsolidierung nüchtern: In fünf Jahren, prognostiziert er, werden am deutschen Poolmarkt nur noch zwei bis drei Plattformen übrig sein. Diese Entwicklung sei nicht aufzuhalten. „Wenn ich ein kleinerer Pool wäre, würde ich spätestens jetzt die Transaktion machen“, rät er.
Summitas und FMK
Das Wachstumsziel für 2026 ist entsprechend ambitioniert: 300 bis 330 Millionen Euro Umsatz und ein Ebitda von 35 bis 38 Millionen Euro peilt man bei JDC an. Ein erheblicher Teil des Wachstums soll dabei aus der Integration der FMK-Gruppe kommen. Der Hamburger Spezialist für digitale Leadgenerierung liefert kaufbereite Konsumenten für Online-Abschlüsse – rund 40.000 Vertragsabschlüsse pro Monat, fast 500.000 im Jahr. FMK sei ein „verstecktes Juwel“, schwärmt Grabmaier.
Damit erschließt sich JDC eine Stufe der Wertschöpfungskette, die bislang fehlte. Die Plattforminfrastruktur ist aufgebaut – jetzt soll sie noch besser ausgelastet werden. JDC erwarb FMK 2025 für 65,6 Millionen Euro und finanzierte den Kauf über einen Nordic Bond von 70 Millionen Euro. Die Bilanzsumme wuchs dadurch von 151,8 auf 244,4 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote sank von 37,8 auf 27,8 Prozent.
Was alles zur JDC-Gruppe gehört
| Quelle: JDC / DAS INVESTMENT, Stand: April 2026
Was die Finanzierung angeht, betont Grabmaier: Für die Kreditaufnahme wurden keine Bestände von JDC-Kunden als Sicherheiten hinterlegt – nur eigene Bestände des Unternehmens stehen dafür gerade. Für angebundene Makler ist das eine wichtige Aussage: Die Vertragsbestände von JDC-Vermittlern stehen im Zweifel nicht im Feuer.
Ein weiteres Standbein hat sich JDC zudem mit der Summitas-Gruppe aufgebaut. Das 2022 gemeinsam mit Bain Capital Insurance und der Canada Life Irish Holding gegründete Unternehmen kauft deutsche und österreichische Maklerfirmen auf, vor allem Gewerbe- und Industrieversicherungsmakler – mit dem Ziel, deren Geschäft auf die JDC-Plattform zu bringen.
Auch dort ist das Modell flexibel: Übernommene Makler können ihr Kerngeschäft weiterführen und nur die Abwicklung an JDC auslagern oder sich im Rahmen einer Nachfolgelösung ganz zurückziehen. Summitas tritt auch selbst als Industrie- und Gewerbeversicherungsmakler auf. Gut 20 Maklerunternehmen hat Summitas bislang erworben. Grabmaier klingt zufrieden: 55 Millionen Euro Umsatz, rund 15 Millionen Euro Ebitda. „Das ist ein erfolgreicher Unternehmensaufbau“, sagt er.
Auffällig an JDC ist zudem ein wiederkehrendes Signal in Richtung Kapitalmarkt: Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren regelmäßig eigene Aktien zurückgekauft. Erst im April 2026 beschloss der Vorstand ein neues öffentliches Rückkaufangebot für bis zu 222.222 Aktien zu einem Preis von 22,50 Euro je Aktie – ein Aufschlag von rund 5 Prozent auf den jüngsten Börsenkurs, Gesamtvolumen knapp 5 Millionen Euro. Solche Rückkäufe gelten als klassisches Signal, dass das Management die eigene Aktie für unterbewertet hält und in ihr noch einiges Potenzial sieht.
Das sagen Vermittler
Wie erleben angebundene Vermittler JDC im Alltag? Timo Schmitt, Gründer der Finanzberatung Schmitt, verglich zunächst diverse Angebote, bevor er sich für den Pool entschied: Er erstellte „eine lange Exceltabelle, und dann ist es am Ende JDC geworden“. Faire Provisionen, intuitive Bedienung und die Auswahl an Vergleichsrechnern hätten ihn überzeugt. Rund 1.000 seiner Verträge laufen noch über JDC.
Doch inzwischen wickelt Schmitt neues Versicherungsgeschäft lieber über die Maklergenossenschaft Vema ab – wegen der besseren fachlichen Betreuung und seiner Ansicht nach besserer Deckungskonzepte. Mit JDC sei er nicht rundherum unzufrieden, allerdings: „Manchmal habe ich das Gefühl, der kleine Makler spielt bei JDC nicht oder nicht mehr so die große Rolle.“ Zudem vermisse er, dass JDC auf seiner Plattform keine Direktanbindungen abwickele.
Positiver fällt die Bilanz von Christian König aus. Der Gründer von Iunto Finanzen macht seit 2020 einen Großteil seines Versicherungsgeschäfts über JDC. Den Ausschlag hätten – ebenfalls nach einem systematischen Marktvergleich – die guten Konditionen von JDC bei den Courtagen gegeben. Ebenso die Kunden-App und nicht zuletzt auch die Ehrlichkeit: „JDC waren von Anfang an super transparent, was sie können und was nicht“, sagt König.
Der laufende Betrieb funktioniere nun „zu rund 95 Prozent reibungslos“. Auch vom neuen KI-Chatbot JDC Companion zeigt sich König überzeugt, nachdem er das Tool auf etwaige Fehler getestet hat: „Er funktioniert überraschend genau.“ Was ihm fehlte, seien noch einige individuelle Anpassungsmöglichkeiten im System. Allerdings räumt er ein: „Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nirgends.“
Wette auf Skalierung
Vom klassischen Maklerpool zur Technologieplattform – diesen Weg hat JDC früher als die meisten seiner Wettbewerber eingeschlagen. Vor allem der Fokus auf institutionelle Kunden hebt es aus dem Markt heraus.Im Vergleich zu Private-Equity-gestützten Wettbewerbern nimmt das Unternehmen heute eine Zwischenposition ein: börsennotiert, mit einem strategischen Langfristinvestor und einem Management, das weiterhin selbst 12 Prozent der Anteile hält.
Ihre Vorstandsverträge haben Grabmaier und Konrad gerade frisch um fünf Jahre verlängert, es sitzt ihnen kein Exit im Nacken. Allerdings ist auch die frühere Gemütlichkeit, die Maklerpools umwehte, lange vergangen. Die eigentliche Wette des Unternehmens lautet auf Skalierung: Grabmaiers Prognose der zwei bis drei Marktriesen in fünf Jahren gibt die Marschrichtung vor: JDC muss weiter deutlich wachsen, denn es will einer davon sein.
Iris Bülow ist Redakteurin Print und Online bei DAS INVESTMENT und dem private banking magazin. Dort beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Fonds, Finanzberatung und Regulierung. Vorher war sie mit Schwerpunkt Wirtschaft und Steuern für einen Hamburger Fachverlag tätig gewesen. Redaktionelle Erfahrung hat sie außerdem bei einem wissenschaftlichen Institut für internationale Schulbuchforschung gesammelt. Bülow hat Geschichte, Slavistik und Osteuropawissenschaft (VWL) an der Universität Hamburg studiert.
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