7 Vermögensverwalter raten Wie sich das Thema Geldanlage schmackhaft machen lässt

„Es muss nicht immer der klassische europäische Mischfonds sein“

„Es muss nicht immer der klassische europäische Mischfonds sein“ | © PMP Vermögensmanagement

Frank Wieser ist Geschäftsführer von PMP Vermögensmanagement aus Düsseldorf. © PMP Vermögensmanagement

Frank Wieser, PMP Vermögensmanagement:

„Dass sich Verbraucher ungern um Geldanlagen kümmern, ist nicht neu. Es fehlt manchmal an einer finanziellen Grundbildung, das Produktangebot ist für Laien unüberschaubar, und viele Anleger sind bequem. Am Ende lässt man sich bei seiner Hausbank beraten. Dass etwa auch Verbraucherzentralen eine gute Erstinformation liefern, ist vielen unbekannt. Sich aber dreimal von einer Großbank beraten zu lassen, bietet aber auch nur ein geringes Spektrum – besser ist zum Beispiel die zusätzliche Beratung durch eine Privatbank, einen Honorarberater und einen unabhängigen Vermögensverwalter.

Mir persönlich hat es geholfen, schon von meinem ersten verdienten Geld einen Aktiensparplan abgeschlossen zu haben. Auch mit vermögenswirksamen Leistungen lässt sich früh Vermögen aufbauen und auch mal üben, was Geldanlage wirklich ist. Jüngere Anleger dürfen sich ruhig auch an spannende Aktienmärkte oder bestimmte Themen herantrauen, zum Beispiel ein Teilinvestment in asiatische Aktien oder in Cloudcomputing tätigen. Es muss nicht immer der klassische europäische Mischfonds sein.

Pflicht, um für seine Finanzen zu sorgen, sind vermögenswirksame Leistungen und erste zusätzliche Investitionen in eine gute Altersvorsorge. Die Kür ist dann, weiteres Vermögen anzusparen und zukunftsträchtig zu verwalten. Im Laufe des Lebenszyklus können Immobilien, Gold und Versicherungen hinzukommen. Wichtig ist, möglichst früh mit einer zusätzlichen Altersvorsorge anzufangen. Schließlich leben wir in einer Nullzinswelt, sparen ist nicht mehr so einfach wie früher.“

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