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Checkliste des AfW Wie Vermittler ihren VSH-Schutz prüfen können

Geschäftsmann mit Smartphone
Geschäftsmann mit Smartphone: Wenn der VSH-Schutz eines Vermittlers nicht ausreicht, kann es im Schadenfall für ihn teuer werden. | Foto: Unsplash/Jim Reardan

Um ihren Beruf ausüben zu dürfen, müssen Finanz- und Versicherungsvermittler eine Berufshaftpflichtversicherung vorweisen, die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Sie soll den Vermittler vor finanziellen Risiken schützen. Die Versicherungsbeiträge für die VSH sind eine sehr sinnvolle Investition. Denn gerade bei der Vermittlung von Finanz- oder Versicherungsprodukten kann es schnell teuer werden, wenn Kunden sich schlecht betreut fühlen und mit finanziellen Ansprüchen auf ihren Vermittler zutreten.  

Allerdings reicht es nicht aus, einmal eine VSH abzuschließen und das Thema dann ad acta zu legen. Denn im Schadenfall prüft der VSH-Versicherer auch, ob der Vertriebsprofi überhaupt über einen ausreichenden Versicherungsschutz verfügt. Im Zweifel haften Vermittler auch mit ihrem privaten Vermögen.

Vermittler sollten daher stets darauf achten, dass ihr VSH-Vertrag auf dem neuesten Stand ist, mahnt der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW. Sind alle Mitarbeitenden erfasst? Haben sich rechtliche Rahmenbedingungen geändert? Wurden neue Geschäftsfelder und -praktiken erschlossen? Sind alle Produkte, zu denen beraten und die vermittelt werden, vom Versicherungsschutz umfasst? Diese Fragen sollten Vermittler im Blick behalten.

Der Verband hat jetzt eine Checkliste für Vermittler erarbeitet, mit denen sich der individuell nötige Versicherungsumfang schnell prüfen lässt. Im Zweifel lohne es sich darüber hinaus, einen Spezialisten heranzuziehen, um den VSH-Schutz zu überpüfen, heißt es vom AfW.

Die VSH-Checkliste lässt sich hier kostenlos herunterladen >>

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