Wilhelm von Finck: Nr.1 lebt

Der auf Privat- und Stiftungsvermögen spezialisierte Vermögensverwalter Wilhelm von Finck hat einen Investmentfonds gestartet, der nach dem Core-Satellite-Konzept funktioniert. Den Kern (Core) des WvF Strategie-Fonds Nr. 1 (WKN: DWS0TS) machen europäische und amerikanische Standardwerte sowie Anleihen guter Bonität aus. Als Satelliten kommen zunächst Asset-Klassen wie Rohstoffe, Derivate und Anlageprodukte hinzu, die einen Absolute-Return-Ansatz verfolgen. Diese Satelliten passt der Vermögensverwalter je nach Marktsituation an. 

Gedacht ist der Fonds hauptsächlich für wohlhabende Anleger, die sich nicht selbst mit Investmententscheidungen befassen möchten und einen Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren haben. „Mit diesem Ansatz bieten wir für Investmentbeträge ab 50.000 Euro eine Lösung, die sich durch eine professionelle Strategie, flexible Strukturen, ein Höchstmaß an Transparenz sowie Kompetenz auszeichnet“, schwärmt Vorstandssprecher Stefan Freytag. Nach Kosten soll der Fonds eine jährliche Rendite in Höhe des 12-Monats-Euribor, der gerade bei 5,36 Prozent liegt, plus 150 Basispunkte bringen. 

Dafür berechnet der Vermögensverwalter pro Jahr eine Kostenpauschale von 1,1 Prozent. Schafft der Fonds mehr als die anvisierten knapp 7 Prozent Rendite, erhält Wilhelm von Finck eine erfolgsbezogene Vergütung, die 20 Prozent dieser zusätzlichen Wertentwicklung beträgt. Sie darf dabei aber nicht höher liegen als 0,4 Prozent pro Jahr, bezogen auf den Wert des Sondervermögens zum Ende des Geschäftsjahres. Der Ausgabeaufschlag beträgt 5 Prozent.

Mehr zum Thema