Kinder im WM-Fieber: Goldman-Sachs-Analysten räumen in ihrer Studie dem Gastgeber Brasilien die größten Chancen auf einen Sieg ein.  Foto: Fotolia

Kinder im WM-Fieber: Goldman-Sachs-Analysten räumen in ihrer Studie dem Gastgeber Brasilien die größten Chancen auf einen Sieg ein. Foto: Fotolia

WM-Studie von Goldman Sachs

Deutschland wird Dritter

Wie geht die Fußball-WM 2014 in Brasilien aus? Für Analysten von Goldman Sachs Global Investment Research scheint das Ergebnis klar zu sein - zumindest zu 48,5 Prozent. Denn mit dieser Wahrscheinlichkeit rechnen sie damit, dass das Gastgeberland Brasilien das Spiel für sich entscheiden wird.

Um zu diesem Ergebnis zu kommen, haben die Goldman-Sachs-Analysten ein komplexes Rechenmodell erstellt. Darin fließt der sogenannte ELO-Rating http://de.wikipedia.org/wiki/World_Football_Elo_Ratings ein, genauso wie die Anzahl der Tore und Gegentore aus den vergangenen Pflichtspielen sowie ein WM-Faktor, der zeigt, wie gut eine Mannschaft bei WMs im Vergleich zu anderen Spielen abschneidet. Auch der Heim-Vorteil für Teams, die im eigenen Land - oder zumindest auf eigenem Kontinent - spielen, haben die Analysten berücksichtigt.

So überrascht es kaum, dass im Endspiel die Nationalmannschaften zweier lateinamerikanischer Länder - Brasilien und Argentinien - aufeinander treffen. Aus diesem Spiel geht Brasilien laut Goldman-Sachs-Berechnungen als Sieger mit 3:1 hervor.

Auch für Deutschland sieht es laut Goldman Sachs nicht schlecht aus. Löws Jungs gewinnen alle Vorrunden-Spiele gegen Portugal, Ghana und die USA mit 2:1. Im Achtelfinale würden sie Belgien, im Viertelfinale Frankreich mit jeweils 2:1 besiegen. Im Halbfinale würden sie auf Brasilien treffen – und mit 2:1 verlieren (siehe Grafik 1). Argentinien würde sich im zweiten Halbfinale gegen Spanien durchsetzen, bevor es auf Brasilien trifft.

Dabei scheinen sich die Goldman-Sachs-Analysten ziemlich sicher zu sein, dass Brasilien Weltmeister wird: Die Wahrscheinlichkeit beziffern sie auf 48,5 Prozent. Es folgen mit Abstand Argentinien (14,1 Prozent), Deutschland (11,4 Prozent), Spanien (9,8 Prozent) und die Niederlande (5,6 Prozent) (siehe Grafik 2).


>> Die komplette Studie (in englischer Sprache) finden Sie hier

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