Wohn-Statistik Der Landkreis, in dem die Miete sinkt

Beliebtes Ziel für Touristen in der Pfalz: Die Burg Lichtenberg in Thallichtenberg. In diesem Landkreis fielen die Mieten im Durchschnitt über zehn Jahre | © dMz/Pixabay

Beliebtes Ziel für Touristen in der Pfalz: Die Burg Lichtenberg in Thallichtenberg. In diesem Landkreis fielen die Mieten im Durchschnitt über zehn Jahre Foto: dMz/Pixabay

Glücklich kann sich schätzen, wer im Landkreis Kusel eine Wohnung oder ein Haus mieten möchte. Das Fleckchen Erde liegt nordwestlich von Kaiserslautern im lauschigen Pfälzer Bergland. Was ihn so besonders macht: Er ist der einzige Landkreis im Westen der Republik, in dem die durchschnittliche Miete in den vergangenen zehn Jahren gesunken ist. Um 8 Prozent um genau zu sein auf 4,60 Euro je Quadratmeter kalt. Das ergibt eine Studie des Immobilienportals Immowelt.de.

Darin nahmen sich die Statistiker einmal den Westen der Republik vor. Und zwar nicht den politischen, sondern den geografischen. Und der umfasst die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Schon logisch, die höchste Miete wird in Frankfurt fällig: 13,80 Euro kalt je Quadratmeter. Aber gleich darauf folgen Mainz (11,50 Euro) und Darmstadt und der Landkreis Hochtaunus mit jeweils 11 Euro.

Am stärksten rauf ging es in zehn Jahren für die Mieten im Landkreis Westerwald, und zwar um satte 65 Prozent auf allerdings hier vergleichsweise noch moderate 7,60 Euro. Die folgende Tabelle zeigt alle 115 untersuchten Gebiete mit Mieten und Differenz in zehn Jahren.