Themen
TopThemen
Fonds
Fondsvergleich Märkte Finanzberatung
Versicherungen
Boulevard
Experten
Denker der Wirtschaft
Krypto
Services
Academy Newsletter Veranstaltungskalender
Häuser im US-Bundesstaat Missouri nach schweren Regenfällen am 22. März 2019. Nur 22 Prozent der für die Studie befragten Vesicherten sind gegen solche zunehmenden Naturrisiken ausreichend abgesichert. | © Scott Olsen / Getty Images

World Insurance Report 2019

Versicherer müssen sich auf neue Risiken einstellen

Weltweit sind Versicherungsnehmer besorgt darüber, dass ihre bestehenden Versicherungspolicen sie nicht ausreichend vor Gefahren schützen, die in den letzten Jahren aufgekommen sind – darunter beispielsweise Cyberkriminalität und Umweltbedrohungen. Gleichzeitig zeigen sich Versicherer als weniger stark für solche Veränderungen sensibilisiert als ihre Kunden. Das ist das Ergebnis des „World Insurance Report 2019“, der von der Managementberatung Capgemini und der Finanzorganisation Efma veröffentlicht wurde. Er deckt die drei Versicherungssegmente Lebens-, Sach- und Krankenversicherung ab und umfasst Angaben zu 28 Märkten – darunter Deutschland und 13 weitere europäische Länder.

5 Makrotrends

Der Studie zufolge lassen sich fünf Makrotrends identifizieren, die für Versicherte und Versicherer neue Risiken mit sich bringen: Disruptive Umweltmuster, technologischer Fortschritt, sich entwickelnde soziale und demografische Trends, neue medizinische und gesundheitliche Bedenken sowie Veränderungen im Geschäftsumfeld. Wie die Herausgeber der Studie mitteilen, verfügen unter den befragten Privatkunden weniger als 15 Prozent über eine ausreichende Absicherung, die auch diese neu entstandenen Risiken umfasst. Zudem ist international weniger als jeder vierte Geschäftskunde der Ansicht, dass er über eine ausreichende Deckung verfügt, um gegen ein von diesen Makrotrends ausgehendes Risiko abgesichert zu sein.

nach oben