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Goldman Sachs AM und NNIP antworten „Zahl der Kundenbetreuer wird sich verdoppeln“

Logos von Goldman Sachs und NN Group
Logos von Goldman Sachs und NN Group | Foto: Imago Images / UPI Photo, Imago Images / Steinach
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Indem Goldman Sachs die Fondsgesellschaft NN Investment Partners (NNIP) übernimmt, bahnt sich eine weitere große Transaktion auf dem Fondsmarkt an. Und die Zahl der Akteure schrumpft erneut um eins.

Doch wie sind Goldman Sachs Asset Management und die Versicherungstochter überhaupt aufgestellt? Wir wollten es herausfinden und haben deshalb einen kurzen Fragebogen an beide Unternehmen geschickt. Dabei ist es verständlich, dass sie über die Pläne noch nicht allzu viel herauslassen. Einen Eindruck über den Ist-Zustand liefern die Antworten trotzdem.

Doch zunächst die schlechte Nachricht: Beide Unternehmen geben nicht bekannt, wie viel Geld sie in Deutschland verwalten. Und das ist schon die einzige Gemeinsamkeit, die sich bei Goldman Sachs Asset Management und NN Investment Partners aufdrängt. In anderen Hinsichten scheinen sich beide tatsächlich gut zu ergänzen: Goldman hat seinen Schwerpunkt in Amerika, NN in Europa. Mit Mischfonds, also Multi-Asset ist bei Goldman nicht allzu viel los, bei NNIP dafür umso mehr. Allerdings sind bei Anleihen tatsächlich beide stark.

Hier das Frage-Antwort-Spiel im Detail:

Wie viel Geld verwaltet GSAM weltweit?

Insgesamt betreut Goldman Sachs umgerechnet rund 1,95 Billionen Euro per Ende Juni 2021. Die Zahl stieg im zweiten Quartal um 85,6 Milliarden Euro, inklusive langfristiger Zuflüsse von 18,6 Milliarden Euro. Von den 1,95 Billionen Euro managt GSAM rund 1,36 Billionen Euro. Die NNIP-Transaktion erhöht das betreute Vermögen in Europa auf mehr als 508,5 Milliarden Euro und weltweit auf mehr als 2,20 Billionen Euro.

Wie groß ist das Vertriebsteam in Deutschland?

Der Vertrieb in Deutschland umfasst die Bereiche Retail, Institutionelle Kunden und Versicherungen. Die Investmentplattform ist zuletzt kontinuierlich ausgebaut worden und beinhaltet heute Publikumsfonds, ETFs und Private-Market-Fonds, wie zum Beispiel Private Equity, Private Credit oder Immobilien und Infrastruktur. Dennis Lübcke hat im vergangenen Jahr als Leiter des Kundengeschäfts für Deutschland die Verantwortung für diese drei Bereiche übernommen. Wir bauen die Teams deutlich aus. Dazu gehört, dass Oliver Rahe jüngst als neuer Leiter des Retail-Geschäfts in Deutschland hinzugekommen ist und wir in den kommenden Monaten mehrere Neuzugänge begrüßen. Die Zahl an Kundenbetreuern für Banken, Dachfonds, Vermögensverwalter, Versicherungen und Finanzdienstleister wird sich bis zum Jahresende verdoppeln. Wir investieren daher gezielt, um den Service für unsere Vertriebspartner weiter auszubauen und mit dem Wachstum unserer Investmentplattform mitzuhalten. Besonders durch die Akquisition von NNIP werden unsere Ressourcen und Produktpalette noch mal deutlich an Größe gewinnen.

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