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Flexibel in jeder Marktlage

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Deutschlandsitz von Invesco ist Frankfurt/Main: Ein globales Netzwerk sorgt für Informationsvorsprung, mit einer starken lokalen Präsenz lassen sich die individuellen Erfordernisse der Kunden erfüllen.  | © Getty Images

Zeitgemäßer Umgang mit Vertriebspartnern „Unsere Kunden wünschen sich echte Zusammenarbeit“

Herr Specketer, Anleger suchen zunehmend nach mehr Sicherheit: Inwieweit trägt Invesco diesem Bedürfnis Rechnung?

Sascha Specketer, Country Head Retail & Wholesale Germany, Austria & CEE bei Invesco Asset Management

Sascha Specketer: Seit mehr als zehn Jahren haben wir das Thema Multi Asset im Programm. Wir können damit Risiken am Markt gut abfedern und halten die Volatilität im Portfolio niedrig. So gewichtet etwa unser Fonds Invesco Balanced-Risk Allocation die Asset-Klassen Renten, Rohstoffe, Aktien nach ihrem Risiko und geht von dieser Seite aus an die Allokation heran.

Die Lage an den Märkten ist durch die globalen Handelskonflikte unübersichtlicher geworden. Was ist entscheidend für die Zusammenstellung risikoadjustierter Portfolios und wie lassen sich wirklich differenzierte Strategien entwickeln? Wie reagiert Invesco AM etwa im Fixed Income-Bereich?

Specketer: Renten sind über die vergangenen Jahre insgesamt relativ unattraktiv geworden. Die Renditen sind auf einem sehr niedrigen Niveau. Über aktives Management kann man jedoch versuchen, ein Mehr an Performance zu generieren. Es gibt zum Beispiel sogenannte Cross-Over Strategien, welche überwiegend in Anleihen mit hoher Bonität investieren, jedoch einen kleinen Anteil an Non-Investment Grade Anleihen zulassen, um auch bei niedriger Duration gute Renditechancen zu generieren. Darüber hinaus sehen wir derzeit Schwellenmärkte-Anleihen positiv, da diese mit teilweise guter Bonität eine wesentlich höhere Verzinsung liefern als europäische Staatsanleihen.

Welche Rolle nimmt derzeit der Baustein Gold im Portfolio ein?

Specketer: Gold ist ein guter Hedge bei schwächelnden Aktienmärkten. Auch ein fallender US-Dollarpreis lässt sich mit Gold gut spielen. Die Weltwirtschaft hat sich zwar abgeschwächt, entwickelt sich aber weiterhin solide. Im Invesco Balanced-Risk Allocation ist die Kupferallokation derzeit sogar etwas höher gewichtet als die Goldallokation. Unsere Rohstoffengagements hängen jedoch jeweils auch von der Terminkurve ab und unsere Anlagestrategen schauen sich die Contango-Effekte sehr genau an, um positive Renditen zu erwirtschaften. Im Fall von Gold muss die Terminkurve nicht fortwährend gemanagt werden, da das Edelmetall sich zum Spot-Preis kaufen lässt. Der physische Goldmarkt ist mit einem täglichen Handelsvolumen von 40 bis 65 Milliarden US-Dollar außerordentlich liquide. Der Futures Markt bietet nur die Hälfte an Liquidität und im Vergleich zu Large Cap-Aktien aus den USA handelt dieser nur 10 Prozent des phyischen Goldvolumens. Unter Rückgriff auf ETCs können wir den Goldmarkt jedem Investor zugänglich machen.

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