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Zertifikate-Studie: Schnäppchen beliebter als Garantien

Im Ferienmonat August wurden an den Börsen in Frankfurt und Stuttgart Anlagezertifikate und Hebelprodukte mit einem Gesamtwert von 4,17 Milliarden Euro gehandelt. Im Vergleich zum Vormonat war das ein Rückgang von 3,9 Prozent. Das Handelsvolumen der Anlagezertifikate verringerte sich um 6,8 Prozent und erreichte 2,34 Milliarden Euro. Das Handelsvolumen der Optionsscheine stieg deutlich um 16,8 Prozent auf 585 Millionen Euro. Dabei interessierten sich Anleger besonders für Optionsscheine mit Aktien als Basiswert: Das Handelsvolumen steigerte sich um 45,8 Prozent auf 216 Millionen Euro. Der Umsatz der Optionsscheine auf Indizes nahm im August um 5 Prozent zu und lag bei 312 Millionen Euro. Dies geht aus der aktuellen Statistik des Deutschen Derivate Verband (DDV) hervor. Discount-Zertifikate stark nachgefragt Im Fokus des Anlegerinteresses standen die Discount-Zertifikate. Der Umsätze stieg um 8,6 Prozent auf 886 Millionen Euro. Ihr Anteil erhöhte sich damit um 5,5 Prozentpunkte auf 40,1 Prozent. Der Handel mit Produkten mit komplettem Kapitalschutz ging im August hingegen deutlich zurück. Ihr Umsatz verringerte sich um 18,5 Prozent auf 158 Millionen Euro. Der Umsatzanteil sank um 1,1 Prozentpunkt auf 7,2 Prozent. Auch der Handel bei den Index- und Partizipationsprodukten verringerte sich im Vergleich zum Vormonat. Das Umsatzvolumen betrug 376 Millionen Euro, was einem Rückgang von 3 Prozent gegenüber Juli entsprach. Der Umsatzanteil stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 17 Prozent. Die Banken emittierten im vergangenen Monat 43.844 neue Produkte. Ende August hatten die Anleger an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt somit die Auswahl zwischen 380.711 Zertifikaten.

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