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Zertifikatefonds: Kalte Dusche vom Finanzminister

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Schlechte Nachricht für Anleger, die in den vergangenen zwölf Monaten Anteile von Zertifikatefonds erworben haben: Diese Investmentfonds sollen steuerlich ihren Zielinvestments gleichgestellt werden. Das berichtet die Tageszeitung „Financial Times Deutschland“ (FTD) in ihrer heutigen Ausgabe. Demnach würden Zertifikatefonds ihren Bestandsschutz vor der Abgeltungssteuer verlieren.

Das ist aber noch nicht beschlossene Sache: „Es gibt noch gar keinen Entwurf des Bundesfinanzministeriums zum Jahressteuergesetz 2009“, erklärt Ministeriumssprecher Oliver Heyder-Rentsch auf Anfrage von DAS INVESTMENT.com. Er wollte aber nicht ausschließen, dass eine solche Regelung darin enthalten seien wird. Unklar ist auch, welche Produkte als „Zertifikatefonds“ gelten. Denn fast alle Fondsmanager dürfen auch in Derivate investieren.

Hintergrund: Wer noch in diesem Jahr in Fonds investiert, muss auch nach 2009 keine Steuern auf die Kurserträge zahlen, wenn der Fonds nach mindestens einem Jahr verkauft wird. Doch dieses Privileg werde für Zertifikatefonds gestrichen, so die FTD. Damit würden für sie die gleichen Regeln gelten wie für Zertifikate: Bei allen Produkten, die nach dem 14. März vorigen Jahres gekauft wurden, fallen 25 Prozent Abgeltungssteuer an. Hinzu kommen noch Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

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