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Zertifikatepolice auf bayrisch

Zertifikatepolice auf bayrisch
Die Versicherungskammer Bayern hat eine zertifikategebundene Rentenversicherung auf den Markt gebracht. Bei dem Bayern Zertifikat Plus fließt ein Einmalbeitrag von mindestens 5.000 Euro in ein Garantiezertifikat mit zwölfjähriger Laufzeit, das über Indizes auf die Wertentwicklung der vier Anlageklassen Aktien, Renten, Rohstoffe und Immobilien setzt.

Die Aktienkomponente wird durch den Euro Stoxx 50 abgedeckt, der die größten Titel aus Ländern der Eurozone umfasst. Als Rentenanlage dient der I-Boxx Eurozone 5-7, der auf Euro lautende Staatsanleihen mit Laufzeiten von fünf bis sieben Jahren abbildet. Als Rohstoffbarometer hält der Dow Jones AIG Commodity Index her; er beinhaltet 19 der wichtigsten Rohstoffe von Aluminium über Öl bis hin zu Zucker. Der European Public Real Estate Index schließlich vollzieht die Wertentwicklung der größten europäischen börsennotierten Immobiliengesellschaften nach.

Drei verschiedene Profile entscheiden über die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. Bei der spekulativen Variante überwiegt der Aktien-, beim konservativen Profil der Rentenanteil. Ausgewogen geht es zu, wenn alle vier Anlageklassen das gleiche Gewicht haben. Dabei muss sich der Anleger aber nicht auf ein bestimmtes Profil festlegen. Vielmehr wird die Wertentwicklung eines jeden Profils halbjährlich gegenüber seinem Startwert festgestellt. Im Jahr 2020 zahlt die Versicherungskammer das eingezahlte Kapital plus die höchste durchschnittliche Performance aus, die ein beliebiges Profil während der Laufzeit erreicht hat. Mindestens wird eine Rendite von 33 Prozent garantiert.

Zum Laufzeitende kann der Versicherte sein Kapital entweder kostenlos in Fonds umschichten, das Vermögen in eine lebenslange Rente umwandeln lassen oder sich den Betrag ganz oder teilsweise auszahlen lassen. Die Zeichnungsfrist beginnt heute und endet, wenn das Kontingent ausgeschöpft ist, spätestens aber am 31. Oktober 2008.
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