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EZB-Präsident Mario Draghi im September in Frankfurt: Eine Abkehr vom Nullzins ist nicht in Sicht. | © Getty Images

„Zinsen so niedrig wie nie zuvor“

Warum man Anlageklassen mischen sollte

Jahrzehntelang konnten Anleger mit dem Sparbuch oder Bundesanleihen nicht nur sichere, sondern auch sehr ordentliche Erträge erwirtschaften. Doch diese Zeiten sind vorbei. Erst kürzlich hat die Europäische Zentralbank entschieden, den Leitzins bei 0,0 Prozent zu belassen. Der Zins, zu dem Banken Geld bei der EZB parken können, liegt mittlerweile sogar bei minus 0,5 Prozent. Damit sind die Zinsen so niedrig wie nie zuvor in der Euro-Zone. Für Anleger bedeutet das: Wer wie in der Vergangenheit investiert, wird seine Renditeziele wahrscheinlich nicht realisieren können.

Jonas Rebmann
Bild: LBBW AM

Doch es gibt Möglichkeiten, auch im aktuellen Kapitalmarktumfeld das Portfolio mit kontrolliertem Risiko ertragsorientierter auszurichten: mit einer strategischen Mischung aus verschiedenen Anlageklassen, die noch Income generieren können – wie zum Beispiel Unternehmensanleihen und dividendenstarke Aktien. Multi-Asset-Income-Fonds verfolgen genau dieses Ziel. Sie können für Anleger, denen die Zeit, das Hintergrundwissen und das richtige Timing fehlt, um die Märkte zu analysieren und den richtigen Mix für ihr Depot auszuwählen, eine gute Lösung sein.

Ertragsorientierte Anlageklassen strategisch einbeziehen

Wie der Name schon sagt, kombinieren Multi-Asset-Fonds verschiedene Anlageklassen, etwa Aktien, Unternehmens- oder Emerging-Markets-Anleihen. Eine breite, globale Streuung der Anlagen senkt in der Regel das Anlagerisiko und erhöht die Chance auf attraktive Renditen. Denn wer sich bei seiner Geldanlage nur auf ein einziges Investment konzentriert, erhöht das Risiko, dass das Kapital in einem relativ kurzen Zeitraum überdurchschnittlich stark an Wert verlieren kann, falls die entsprechende Strategie für das ausgewählte Investment nicht aufgeht.

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