Zinswende aufgeschoben Wie Wachstumssorgen um China die Fed bremsten
China beeinflusst die Welt mehr denn je, und sein Einfluss auf die globalen Märkte wird noch zunehmen, je mehr sich die Größe der Volkswirtschaft dem US-Volumen annähert. Im vergangenen Jahr entfielen auf China 13,3 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Vor zehn Jahren waren es weniger als fünf Prozent, wie aus Daten der Weltbank hervorgeht. „China ist ein immer größerer Teil der Weltwirtschaft“, sagte David Loevinger, Fondsmanager bei TCW Group in Los Angeles und früherer China-Experte im US-Finanzministerium. China „wird großen Einfluss auf andere Volkswirtschaften und die Geldpolitik anderer Länder haben.“
China im Fokus
Yellen bestätigte auf ihrer Pressekonferenz, dass China in den Beratungen eine zentrale Rolle spielte. „Wir haben die Entwicklungen in allen wichtigen Regionen der Welt geprüft, aber unser Fokus lag insbesondere auf China und den Schwellenländermärkten“, sagte sie. Es sei immer noch unklar, wie schnell sich die Konjunktur in China abkühlen und wie gut die Regierung dies bewältigen könne.
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