Zu viel Guthaben: Institutionelle UBS-Kunden müssen für Franken-Konten zahlen
Wie hoch die Gebühren sind, will die Bank ihren Kunden individuell mitteilen.
Mit der Einführung negativer Zinsen könne ein Geldinstitut auf Frankenguthaben, die es für andere Banken unterhält, Geld verdienen, zitiert Bloomberg einen Devisenstrategen der Investmentbank Nomura in London. Ohne eine solche Maßnahme mache die Bank Verluste durch solche Geschäfte.
Negativzinsen seien ein Zeichen dafür, dass die Schweizer Banken unter Druck stehen, ihre Bilanzen zu verschlanken, so der Devisenstratege weiter. Denn die UBS ist nicht die einzige Schweizer Bank, die von ihren Großkunden Geld für die Kontoführung in einheimischer Währung verlangt. Vergangene Woche kündigte bereits Credit Suisse die Einführung von Gebühren für Franken-Konten ihrer institutionellen Kunden an.
Auch die Depotbanken State Street und Bank of New York Mellon denken laut Bloomberg daran, negative Zinsen für Guthaben in Schweizer Franken und dänischen Kronen einzuführen. Auch Royal Bank of Canada will bestimmten Kunden Gebühren auf Guthaben in diesen Währungen berechnen.
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