Die mobile Geschäftsstelle der der Sparkasse Kulmbach-Kronach soll kleinere Filialen ersetzen.

Die mobile Geschäftsstelle der der Sparkasse Kulmbach-Kronach soll kleinere Filialen ersetzen.

Zukunft der Finanzberatung

Sparkassen-Vorstand verteidigt Filialschließungen

//
„Das Problem sind nicht die Personal-, sondern die hohen Sachkosten“, erklärt Harry Weiß (Foto unten) in einem Beitrag des Karrierenetzwerks Xing. „In manche Zweigstelle kamen zuletzt nur noch fünf Kunden am Tag“, so der Vorstand der Sparkasse Kulmbach-Kronach weiter. Daher sei es notwendig, Filialen zusammenzulegen und Kompetenzen zu bündeln.

„Als Sparkassen-Vorstand eine Filiale zu schließen ist eine schwere Entscheidung“, so Weiß weiter. Sein Institut unterhält derzeit noch 36 Filialen in den nordbayrischen Landkreisen Kulmbach und Kronach. Das sind insgesamt 16 weniger als noch im Jahr 2009. Während viele jüngere Kunden ihre alltäglichen Bankgeschäfte mittlerweile sowieso online erledigen, seien insbesondere Ältere davon negativ betroffen.

Die Lösung des Problems ist für Weiß und viele andere deutsche Sparkassen die „mobile Geschäftsstelle“ mit Schalter, Geldautomat und Kontoauszugdrucker. „Wo früher die Kleinstfilialen waren, hält heute ein- oder zweimal die Woche unsere mobile Geschäftsstelle.“

Mehr zum Thema
„Die Bank an Ihrer Seite“SZ hat nachgezählt: So viele Filialen hat die Commerzbank dicht gemacht Digitalisierung, Regulierungkosten, NiedrigzinsLBBW schließt Bank-Filialen 10 brennende Fragen zu FintechsWerden Fintechs und Digitalisierung die Bankfiliale ersetzen?