Hauptsitz der Deka in Frankfurt: Das Wertpapierhaus übernimmt die Fondsboutique Spängler IQAM Invest. Foto: imago images / Future Image

Zum Jahresende

Deka übernimmt Spängler IQAM Invest

Die Deka Bank (Deka), das Wertpapierhaus der Sparkassen, übernimmt die österreichische Fondsboutique Spängler IQAM Invest. Zeitpunkt der Transaktion ist laut Deka das Jahresende 2020, insofern bis dahin alle notwendigen Genehmigungen vorliegen.

IQAM Invest ist laut Deka gut mit Universitäten vernetzt und auf den Bereich Faktor-Investing fokussiert. Der Zusammenschluss mit der Deka bündele das Research und baue die Kapazitäten der Deka im Bereich quantitativer Anlageprodukte aus.

Matthias Danne, Asset-Management-Vorstand der Deka, sagt zur Übernahme: „Seit über 20 Jahren setzt die Deka im quantitativen Asset Management neueste wissenschaftliche Forschung in konkreten Asset Management-Lösungen ein. Dieser Ansatz wird durch unser Forschungsinstitut IQ-KAP bereits erfolgreich umgesetzt. Der Zusammenschluss mit IQAM Invest ist hier der konsequente nächste Schritt. Durch die Bündelung werden unsere quantitativen Asset Management-Produkte von der hohen Qualität dieser Fonds-Boutique profitieren. Zudem erlangen wir durch die Kombination beider Forschungsaktivitäten einen noch früheren Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Diesen Wettbewerbsvorteil werden wir nutzen, um unsere Angebotspalette zu ergänzen und weiterzuentwickeln.“

IQAM-Aufsichtsrat-Vorsitzender Heinrich Spängler kommentiert die Übernahme wie folgt: „IQAM steht für wissenschaftlich fundierte und erfolgreich umgesetzte Innovation im quantitativen Fondsmanagement. Wir freuen uns, dass die Deka dies im Rahmen ihrer deutlich größeren Kapazitäten nutzen möchte.“ Dr. Markus Ploner, Geschäftsführer von Spängler IQAM Invest, ergänzt: „Der Eigentümerwechsel eröffnet europaweit strategische Chancen und bietet großes Wachstumspotenzial für quantitatives Fondsmanagement auf Basis moderner, wissenschaftlich fundierter Methoden.“

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