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Zurich Berufsunfähigkeits-Schutzbrief „BU-Police der Zukunft“ startet mit Scoring-Modell

Angestellte in einer Empfangshalle: Die Zurich Gruppe Deutschland fragt im Bereich Personalverantwortung beispielsweise nach der Zahl der geführten Mitarbeiter.
Angestellte in einer Empfangshalle: Die Zurich Gruppe Deutschland fragt im Bereich Personalverantwortung beispielsweise nach der Zahl der geführten Mitarbeiter. | Foto: PhotoMIX Ltd.

„Digitalisierung und Automatisierung führen zu neuen Berufsbildern“, sagt Jacques Wasserfall. „Das traditionelle Karrieremodell hat ausgedient, selbstständige Tätigkeit und projektbezogene Auftragsarbeit nehmen zu“, so der Vorstand Leben der Zurich Gruppe Deutschland weiter. Auf diese grundlegenden Marktveränderungen in der Berufswelt habe der Versicherer laut Zurich-Vorstand Wasserfall jetzt reagiert: Ab dem kommenden Monat gibt es eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung, bei dem man ein innovatives Einstufungsverfahren anwendet. 

Der Zurich Berufsunfähigkeits-Schutzbrief orientiert sich beim Antrag weniger an der Berufsbezeichnung als viel mehr an den tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten im Arbeitsalltag. Bei dem neuen Einstufungsverfahren geht es nach einer Grundeinstufung auch um unkonventionelle Kriterien wie Tätigkeitsstatus, Anteil der Bürotätigkeit, Berufs- und Bildungsabschluss, Personalverantwortung oder Rauchgewohnheiten. Mit ihren Antworten auf Fragen zur beruflichen Tätigkeit sammeln Kunden bei dem so genannten Scoring-Modell Punkte. 

Neues Einstufungsverfahren

Jacques Wasserfall, Zurich

Dieses Vorgehen führe bei unsteten Lebensläufen zu deutlich individuelleren Preisen für den BU-Versicherten. Denn: „Nach unserer Überzeugung kann es die Formel ‚One size fits all‘ im Markt der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr geben“, so Wasserfall weiter. „Daher verabschieden wir uns mit dem neuen Zurich ‚Berufsunfähigkeits-Schutzbrief‘ vom klassischen Berufsgruppenmodell.“ Der zum Produktstart am 1. August auf den deutschen Markt kommende Tarif berücksichtige die „zunehmend dynamischen Erwerbshistorien“ der Versicherten.

„Ein gelernter Industriemechaniker kann in Abhängigkeit vom Grad und der Anzahl von Weiterbildungsmaßnahmen im Laufe seines Lebens unterschiedliche Tätigkeiten ausüben“, nennt Wasserfall als Beispiel. Bei ihnen berücksichtige die neue Police die tatsächliche Tätigkeit und den Anteil an körperlicher Tätigkeit. Zudem leiste die Zurich Gruppe Deutschland mit dem Neuprodukt „vielfältige Bedingungsoptimierungen, wie beispielsweise verbesserte Arbeitsunfähigkeitsleistung und erhöhter Leistungsumfang bei der Überbrückungshilfe“. 

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