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Zurich: Gewinn halbiert

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Bruttoprämien und Policengebühren wuchsen auf 51,89 Milliarden von 47,46 Milliarden Dollar, wobei sich die Profitabilität im größten Bereich General Insurance verschlechterte. Wie Zurich mitteilte, schlugen vor allem im zweiten Halbjahr die von den Wirbelstürmen „Gustav" und „Ike" verursachten Schäden zu Buche. Der operative Geschäftsgewinn, den Zurich als maßgebliche interne Leistungskennzahl ansieht und der das Anlageergebnis sowie außergewöhnliche Einflüsse ausklammert, lag mit 5,19 Milliarden Dollar um 23 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Weitere Sparmaßnahmen Das Einsparungsziel von 800 Millionen Dollar wurde klar übertroffen, hieß es weiter. Im Jahr 2009 will Zurich mindestens 200 Millionen Dollar mehr als bisher angestrebt einsparen. Weitere Zielvorgaben wurden nicht genannt. Das Kerngeschäft lief für die Zurich in 2008 zufriedenstellend: Im Schadengeschäft stiegen die eingenommenen Prämien und Policengebühren der weltweit tätigen Versicherungsgruppe um vier Prozent auf 37,2 Milliarden Dollar. Im Lebensversicherungsgeschäft (Segment Global Life) erhöhten sich die Prämieneinnahmen um ein Prozent auf 21,9 Milliarden Dollar. Das Neugeschäft bei den Lebensversicherungen stieg nach Steuern um drei Prozent auf 753 Millionen Dollar. Das Ergebnis der Kapitalanlagen reduzierte sich jedoch um 42 Prozent auf nunmehr 5,8 Milliarden Dollar. Die Anlagerendite sank von 5,3 Prozent auf 3,1 Prozent. Zudem gab Zurich ein um 24 Prozent auf 22,1 Milliarden Dollar geschrumpftes Eigenkapital bekannt. Zurich will seinen Aktionären eine Dividende von elf Franken je Aktie zahlen nach 15 Franken im Vorjahr.

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