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„Zwangsbeglückung“ Selbstständige wehren sich gegen Pläne zur Rentenversicherungspflicht

Gegen eine verpflichtende Rentenversicherung für Selbstständige sprach sich jetzt  Mittelstandspräsident Mario Ohoven aus. Die Altersvorsorge auf freiwiliger Basis habe sich in der mittelständischen Unternehmerschaft bewährt. „Mit der notwendigen Reform bei der gesetzlichen Rentenversicherung hat die geplante Zwangsbeglückung von Selbstständigen und Unternehmern nichts zu tun“, so der Chef des Mittelstandsverbands BVMW.

Die Befürworter einer verpflichtenden Rentenabsicherung für selbstständige Unternehmer machten laut Ohoven eine „Milchmädchenrechnung“ auf: Kurzfristigen Mehreinnahmen in der Rentenkasse stünden langfristig stark steigende Ausgaben aufgrund der dann größeren Zahl von Rentenbeziehern gegenüber.

Ohoven reagiert mit seiner Stellungnahme auf einen Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Deren kürzlich vorgelegtes Positionspapier Rente 4.0 will alle Arten von Selbstständigen in ein verpflichtendes Rentenversicherungssystem integrieren.
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