Sven Stoll

Abseits der Ucits-Welt Das sind die besten Fondsmanager weltweit

Mann mit Notebook auf dem Sprung nach oben
Mann mit Notebook auf dem Sprung nach oben: Erfolgreiche Fondsmanager sind die Aushängeschilder von Fondsgesellschaften weltweit.
© Jessica Hunold erstellt mit Canva

Börsennotierte Indexfonds boomen. Waren Ende 2009 weltweit gerade einmal rund 1 Billion US-Dollar in ETFs angelegt, war es 2019 schon fünfmal so viel. Ein wesentlicher Grund für den Boom ist, dass es ein Großteil der aktiv gesteuerten Fonds nicht schafft, vergleichbare Indizes zu schlagen. Trotz allem ist die Anzahl aktiv gemanagter Fonds mit mehr als 137.000 Produkten rund um den Globus riesig.

Vergleicht man die Fondsstandorte, so weisen die USA per Ende des ersten Quartals einen Anteil am weltweit investierten Fondsvermögen von 48 Prozent auf. Europa folgt mit 32 Prozent auf Platz zwei. China positioniert sich als dritte Kraft mit einem Anteil von 4 Prozent. Die Verteilung der Fondsprodukte nach Kategorien gestaltet sich wie folgt: Auf Aktienfonds entfallen 38 Prozent, auf Rentenfonds 22 Prozent, auf Mischfonds 17 Prozent, auf Geldmarktfonds rund 15 Prozent und andere Fonds 8 Prozent.

 

Auch wenn es nur einige ausgewählte Fondslenker sind: Es gibt sie auf der ganzen Welt, die besonders erfolgreichen aktiven Investoren, die auf Dauer wesentlich besser als die Übrigen abschneiden. Auf Basis von Morningstar-Daten haben wir uns im weltweiten Fondsuniversum nach den Fonds mit dem besten Verhältnis aus Rendite und Risiko umgesehen.

In die Auswahl sind nur aktive Fonds gekommen, die auch von Morningstar als qualitativ hochwertig eingestuft werden. Die entscheidende Kennzahl für unsere Rangliste der Top-20 Fondsmanager ist die Sharpe Ratio über fünf Jahre. Dieser Wert setzt den erzielten Wertzuwachs ins Verhältnis zum eingegangenen Risiko. Für die Berechnung der Sharpe Ratio wird zuerst die risikolose Verzinsung von der Performance des Fonds abgezogen. Diese Nettoertragszahl wird dann einfach durch das eingegangene Risiko dividiert, die sogenannte Standardabweichung.  

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Das Ergebnis stellt eine risikoadjustierte Rendite dar, welche im Vergleich zur absoluten Performance mehr über die Qualität eines Fonds aussagt. Entgegen anderen Kennzahlen kann die Sharpe Ratio für Fondsvergleiche in unterschiedlichen Assetklassen genutzt werden. Denn sowohl für den Ertrag als auch für die Volatilität werden absolute Zahlen unabhängig von einem Index herangezogen. Ein Aktienfonds kann also anhand der Sharpe Ratio direkt mit einem Anleihen-, Geldmarkt- oder auch einem Hedgefonds verglichen werden.

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