22 Fragen an Frank Schwarz „An Gewinneraktien festhalten – auch wenn es manchmal weh tut“

Frank Schwarz, Manager des Main First Global Equities Fund

Frank Schwarz, Manager des Main First Global Equities Fund

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1. Ihre erste prägende Erfahrung zum Thema Geld?

Ein Börsenspiel der Zeitschrift Capital. Ich war damals 14 Jahre alt. Danach stand für mich fest, dass ich Fondsmanager werden wollte

2. Wie haben Sie Ihr Studium finanziert?

Als Ferienarbeiter habe ich 12.000 Windschutzscheiben bei Mercedes in Sindelfingen eingebaut. Diese Arbeit macht heute ein Roboter

3. Haben Sie ein berufliches Vorbild?

Peter Lynch von Fidelity. Er war von 1977 bis 1990 Manager des Magellan Fund und erzielte in dieser Zeit 27 Prozent pro Jahr

4. Die unsinnigste Börsen-Theorie, die Ihnen je untergekommen ist?

What goes up must come down

5. Welches Buch sollte jeder Fondsmanager gelesen haben?

One Up On Wall Street von Peter Lynch

6. Wie motivieren Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Fonds einmal hinter der Konkurrenz zurückbleiben?

Mit der festen Überzeugung, langfristig in die Gewinneraktien investiert zu haben. Zwischendurch tut es allerdings manchmal ziemlich weh

7. Und die Belohnung, wenn Sie alle anderen abgehängt haben?

Das Lob meiner Kunden

8. Ihr bislang schönstes Erlebnis als Fondsmanager?

Das Vertrauen meiner Kunden beim Wechsel zu Main First. Einige sind mir gefolgt, obwohl ihnen der Name Main First damals noch unbekannt war

9. Worüber haben Sie sich in jüngster Zeit so richtig geärgert?

Über die aktuelle Rentenerhöhung der Bundesregierung. Obwohl das Rentensystem mittelfristig nicht tragfähig ist, wurde jetzt die größte Erhöhung seit 20 Jahren vorgenommen. Dies ist eine Unverschämtheit gegenüber den kommenden Generationen. Aber die Rentner sind die treuesten Wähler von SPD und CDU

10. Und wem würden Sie gern einmal gehörig die Meinung sagen?

Den Verantwortlichen von Punkt 9

11. Was sammeln Sie?

Erinnerungen an schöne Urlaubsreisen