Anlegerbarometer von Union Investment Nur 42 % der deutschen Sparer kaufen Aktien

6 von 10 Befragten rechnen mit einer konstanten wirtschaftlichen Situation in Deutschland im nächsten halben Jahr | © Union Investment

6 von 10 Befragten rechnen mit einer konstanten wirtschaftlichen Situation in Deutschland im nächsten halben Jahr Foto: Union Investment

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Giovanni Gay, Union Investment

Mit konstanten finanziellen Verhältnissen in den nächsten sechs Monaten rechnen 70 Prozent der 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten zwischen 20 bis 59 Jahren, die jetzt wieder vom Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment zu ihrem Anlegerverhalten befragt wurden.

Zum Vergleich: Laut dem „Anlegerbarometer“ im Vorquartal sagten das noch 74 Prozent der Befragten. Doch jeder Fünfte erwartet aktuell sogar eine Verbesserung seiner eigenen finanziellen Situation. Das sind 2 Prozentpunkte mehr als bei der vorangegangenen Umfrage im Mai dieses Jahres.

Anleger erwarten Belebung der Wirtschaft

Mit Blick auf einen längeren Horizont rechnen deutlich mehr Menschen mit veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen in Deutschland. Nur knapp jeder Dritte (30 Prozent) glaubt, dass die Wirtschaftslage in den kommenden fünf Jahren konstant bleibt. Ein wenig mehr Befragte (33 Prozent) gehen von einer schlechteren Entwicklung aus.

35% der befragten Anleger gehen mittelfristig von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland aus. Grafik: Union Investment

35 Prozent und damit die größte Gruppe erwartet eine bessere konjunkturelle Situation. „Die Zahlen zeigen, dass es in der Gesellschaft offensichtlich ganz unterschiedliche Zukunftserwartungen gibt. Die meisten Menschen blicken dennoch grundsätzlich optimistisch in die Zukunft“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.

7 von 10 Befragten rechnen mit einer gleichbleibenden finanziellen Situation in ihrem Haushalt in den kommenden 6 Monaten. Grafik: Union Investment

„Die internationale Ausrichtung der deutschen Wirtschaft ist den Menschen durchaus bewusst. Ein offener Welthandel wird als Stärke und Vorteil gesehen“, sagt Gay. Die Befragten differenzieren jedoch deutlich, wenn es um die Frage geht, wer vom guten Zustand der deutschen Wirtschaft profitiert.