Sieben Fernseher: Gerichtsvollzieher bei MEG-Gründer
Der frühere MEG-Chef Mehmet Göker hat Besuch vom Gerichtsvollzieher bekommen. Göker ist derzeit in der Türkei und zeigte sich wenig überrascht.
Der „Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen“ (HNA) zufolge haben Möbelpacker und Gerichtsvollzieher Privatgegenstände des MEG-Gründers aus dessen Haus bei Kassel gepfändet. Dabei soll es sich um sieben Fernseher, drei DVD-Spieler und ein Gemälde handeln. Göker ist derzeit in der Türkei und zeigte sich gegenüber der HNA nicht überrascht.
Er sei optimistisch, die Sachen bald wieder zu bekommen, sagte Göker der Zeitung. Das könnte schon Anfang Februar der Fall sein. Dann nämlich, so Göker, könne eine Gläubigerversammlung stattfinden, auf der er seine Gläubiger finanziell befriedigen werde, betonte der ehemalige MEG-Chef.
Insolvenzverwalter Fritz Westhelle sagte der HNA, dass ein Termin für die Gläubigerversammlung noch keinesfalls feststehe. Eine Gläubigerversammlung sei Voraussetzung dafür, dass es überhaupt eine Einigung geben könnte. Wann sie stattfinde, bestimme letzten Endes das Amtsgericht.






















Jetzt dient er hoffentlich wenigstens noch als mahnendes Beispiel!
Den größten entstandenen Schaden haben wohl die schlecht beratenen PKV-Kunden auszubaden: Denen wurden dem Vernehmen nach vollkommen unsinnige aber hoch provisionierte Verträge vermittelt.
Herrn Gökers Optimismus kann ich jedenfalls nicht teilen - Entweder in der Haft oder der jahrelangen Pfändung wird er seine Ansicht revisionieren können.
gierig ?) sein ???!! Das Resultat war doch "abzusehen"......
Schätzungsweise 75% der Vermittler waren/sind blutjung, unerfahren, verschuldet oder größenwahnsinnig! "Blindheit" kann man diesen Leuten nicht vorwerfen, da deren Knochen, dem sie nachgelaufen sind, lediglich aus Provisionen bestand! Egal wie, Hauptsache in der Rangliste oben und Kohle!
Aber auch bei diesen vermittelten Verträgen sind mitunter sehr gute Absicherungen zustande gekommen. Frei nach dem Motto "Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn!"
Ca. 20 % der Vermittler haben wirklich super Arbeit geleistet, leiden aber nun unter den vorgenannten 75 % an einem "schlechten" Ruf!
Übrigens: 5 % der Leute haben gar kein Geschäft zustande bekommen.
Es gibt nichts zu beschönigen. Ich habe selbst für die MEG gearbeitet, zähle mich zu den 20 % der Vermittler, die einen ordentlichen Job gemacht haben, aber für das Management, die Vorstandsetage und fast 100% der "Führungskräfte" gibt es keine Entschuldigung. Das ist komplette Misswirtschaft gewesen, was meine Entscheidung zum "Gehen" war.
Sehe es genauso wie "Richard". Hoffentlich dient die MEG als "Mahnmal für Strukturvertriebe"!
Kommentar schreiben