BGF New Energy Fund „Die Erneuerbaren bringen frischen Wind ins Depot“

Solarbetriebene Brücke in London: Die Energiewende birgt Risiken für herkömmliche Geschäftsmodelle. | © Getty Images

Solarbetriebene Brücke in London: Die Energiewende birgt Risiken für herkömmliche Geschäftsmodelle. Foto: Getty Images

ARTIKEL-INHALT 

Weltweit rückt der Klimawandel immer stärker ins Bewusstsein der Anleger. In der Wissenschaft herrscht längst Konsens darüber, dass der Temperaturanstieg direkt durch menschliches Handeln verursacht wird. Dabei gilt ein Plus um zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau als Schwellenwert, ab dem nicht wiedergutzumachende Schäden am Ökosystem Erde auftreten. Neuesten Studien zufolge könnte dieser „Point of no Return“ innerhalb der nächsten 30 Jahre erreicht werden.

Der Klimawandel birgt jedoch auch Chancen für Anleger – besonders in energieintensiven Branchen und bei technischen Anwendungen, die eine CO2-Reduzierung bewirken sollen. Als Motor wirken vor allem regulatorische Vorgaben, in zunehmendem Maße aber auch wirtschaftliche und technologische Entwicklungen. Der seit dem Jahr 2001 vom BlackRock Natural Resources Active Equity Team verwaltete BGF New Energy Fund (ISIN: LU0171289902) ist gut aufgestellt, um von der Energiewende zu profitieren.

Fokus auf umweltverträgliche und soziale Investitionen

Bei der Auswahl der Assets schenkt Portfoliomanager Alastair Bishop in erster Linie Bewertungen, Fundamentaldaten sowie den sogenannten ESG-Ratings Beachtung. Mit ihnen werden Umweltfreundlichkeit („Environment“), soziale Verträglichkeit („Social“) und Unternehmensführung („Governance“) beurteilt. Bishop investiert nur in Firmen, die innerhalb ihrer Branche am besten abschneiden. Ziel ist, „Hype“-Aktien zu meiden und den Fokus auf Unternehmen zu legen, deren Bewertung durch gute Fundamentaldaten gestützt wird. Bishop macht sich Chancen in der börsennotierten Energie- und Transportindustrie sowie im Bauumfeld zunutze.

Wie die nachfolgende Grafik zeigt, können erneuerbare Energien dank des technologischen Fortschritts immer besser im Wettbewerb mit fossilen Energieträgern bestehen. So sind die Stromgestehungskosten für einen Onshore-Windpark oft niedriger als für den Neubau eines Kohle- oder Gaskraftwerks.

Schon heute entfällt rund die Hälfte der weltweit bereitgestellten neuen Stromerzeugungskapazitäten auf erneuerbare Energien. Bis zum Jahr 2030 wird dieser Wert voraussichtlich auf 70 bis 80 Prozent steigen. Bis zum Jahr 2040 werden bereits 40 Prozent des globalen Energiemix mit kohlenstoffarmen Energieträgern erzeugt, so die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Weltenergieausblick 2017.

Teil des BGF New Energy Fund ist unter anderem das dänische Unternehmen Vestas (4,3 Prozent Anteil am Fondsportfolio). Es entwickelte unter anderem die Windkraftanlage V164, die eine Nennleistung von 9 Megawatt und einen Rotordurchmesser von 164 Metern hat.