Bloomberg-Analyse 10 Dinge, die man über Mifid II wissen sollte

Hat mit Mifid II eine einheitliche Richtlinie zu Finanzmarkt-Aktivitäten und -Dienstleistungen auf den Weg gebracht: Das EU-Parlament | © Getty Images

Hat mit Mifid II eine einheitliche Richtlinie zu Finanzmarkt-Aktivitäten und -Dienstleistungen auf den Weg gebracht: Das EU-Parlament Foto: Getty Images

Mifid II, die von der Europäischen Union angestrebte einheitliche Richtlinie zu Finanzmarkt-Aktivitäten und -Dienstleistungen soll am 3. Januar 2018 in Kraft treten, so dass für die Vorbereitungen weniger als ein Jahr bleibt. Die Vorschriften lösen die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, kurz Mifid, ab. Die neue Version kombiniert das Umsetzungselement der G20-Handelsvereinbarung (der Vereinbarung der G20-Staaten, den Derivatehandel auf elektronische Plattformen zu verlagern) mit stark erhöhten Anforderungen für die Marktintegrität und den Anlegerschutz.

Was muss man darüber wissen? Nachfolgend eine kurze Analyse von Bloomberg.

  1. Es gibt keine Grenzen, zumindest für Wertpapiere. Wenn ein Finanzinstrument an einem EU-Handelsplatz gehandelt wird, ist sein Handel innerhalb der EU durch Mifid II geregelt, selbst bei US-Treasuries, wenn sie an einem Handelsplatz notiert sind.
  2. Was genau ist mit Handelsplatz gemeint? Ganz einfach: es geht um ein multilaterales System, an dem Käufer und Verkäufer dritter Parteien handeln können. Das umfasst regulierte Märkte (RMs oder für die meisten von uns Börsen), multilaterale Handelsfazilitäten (MTFs oder nichtbörsliche, nicht-diskretionäre, Vorschriften-basierte Ausführungsplattformen) und organisierte Handelsfazilitäten (OTFs oder diskretionäre Fazilitäten).
  3. Machen Sie sich vertraut mit "Transparenz vor der Transaktion". Feste Preise in liquiden Wertpapieren müssen vor der Ausführung veröffentlicht werden, wenn ein Handelsvolumen unter einem gewissen Niveau liegt. Keine andere Jurisdiktion hat dies in einem derartigen Umfang bisher versucht.

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