Gewinner der Brexit-Krise Max Otte, Eugen Weinberg, Bert Flossbach & Co.: Sie kauften rechtzeitig Gold

Max Otte, Eugen Weinberg, Bert Flossbach (v. li.)

Max Otte, Eugen Weinberg, Bert Flossbach (v. li.)

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Wohl die wenigsten von uns haben damit gerechnet, dass die Briten sich für einen Austritt aus der Europäischen Union entscheiden würden. Die meisten Experten-Schätzungen gingen von einem Verbleib Großbritanniens in der EU aus. Umso größer fiel die Börsen-Panik nach dem Brexit-Votum aus. Der MSCI World landete am Abend des 24. Juni mit 1.216 Punkten rund 4 Prozent unter dem Vortagswert. Der S&P 500 sackte am Brexit-Freitag um 3 Prozent auf knapp 2.050 Punkte ab. Auch beim FTSE 100 betrug der Minus rund 3 Prozent.  Noch schlechter lief es für den Eurostoxx, der an einem einzigen Tag um knapp 8 Prozent nach unten rauschte. Der deutsche Leitindex Dax rutschte zeitweise um bis zu 10 Prozent ins Minus und schloss am Ende des Tages rund 7 Prozent unter dem Vortagswert.

Gold stieg an einem Tag um mehr als 8 Prozent Zu den Krisengewinnern hingegen zählte hingegen Gold: Das gelbe Edelmetall stieg an nur einem Tag um 8,3 Prozent (auf Euro-Basis). Ob man also mit dem Brexit gerechnet hat oder nicht: Wer Tage, Wochen oder Monate vor dem „schwarzen Freitag“ seine Goldvorräte aufgestockt hatte, war auf der sicheren Seite.  Ende April berichtete DAS INVESTMENT.com über neun Vermögensverwalter, die ihre Goldvorräte aufgestockt haben, und deren Gründe, sich mit dem gelben Edelmetall einzudecken. Nun stellen wir fest: Max Otte, Eugen Weinberg, Bert Flossbach & Co. hatten mit dieser Entscheidung Recht. Daher präsentieren wir Ihnen nochmals die neun Experten, die zu den Brexit-Gewinnern gehören.

Eugen Weinberg, Chef des Rohstoffresearchs bei der Commerzbank

„Angesichts der Turbulenzen an den Aktienmärkten war Gold in den vergangenen Wochen tatsächlich ein sicherer Hafen. Die Goldpreise sind gestiegen, weil die Aktien gefallen sind“. Auch langfristig geht Weinberg von steigenden Goldpreisen aus. Als Grund dafür gibt er die expansive Geldpolitik an. „Die Zentralbanken tun im Moment alles, um die Währungen kaputt zu machen“.

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