Kommentar Altersversorgung – der gnadenlose Weg in die Altersarmut?

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Foto: Getty Images

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Foto: Getty Images

// //

Die Durchschnittsrente beträgt 1.176 Euro. Das ist für ein Ehepaar zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Verstirbt der Versicherte, erhält die Witwe 706 Euro. Jeder Politiker, der diese Zahlen liest, muss eigentlich sofort feststellen, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.

Aber weit gefehlt. Verantwortungslos und willkürlich werkeln diese „Volksvertreter“ an der Altersversorgung des Ottonormalverbrauchers rum. Oberstes Gebot der Politiker ist es, die Arbeitgeber weiter zu entlasten. Das wird wohlmöglich mal mit einem Aufsichtsratsposten gut belohnt.

Die gesetzliche Rente, das ist die soziale Superleistung der rot/grünen Regierung unter Gerhard Schröder, wird bis 2030 bis auf 43 Prozent gesenkt. Das heißt für jeden zukünftigen Rentenbezieher, dass es weiter bergab geht. Dass die Berufsunfähigkeitsrente ersatzlos gestrichen wurde, ist eine weitere Großtat dieser ach so sozialen Koalition.

Ersatzweise für die Rentensenkung wurde die staatlich gefördert Riester-Rente geschaffen. Mit dieser kann der Arbeitnehmer die Senkung der gesetzlichen Rente auffangen. So ist es zumindest gedacht. Aber diese Riester Rente ist kompliziert, kaum ein Mensch versteht sie. Darüber hinaus ist diese Riester-Rente auch noch in der Verwaltung sehr kostenintensiv, sodass die Renditen sich in Grenzen halten.