Mark Mobius über Afrika: Rohstoffe, junge Bevölkerung und Interesse der reichen Schwellenländer

Quelle: Fotolia

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Südafrika verzeichnete den stärksten BIP-Zuwachs seit über einem Jahr: Im Schlussquartal 2009 schnellte das Wachstum gegenüber dem Vorjahr auf 3,2 Prozent. Ein nachhaltiger Trend, meint Investmentdirektor von Franklin Templeton Mark Mobius. Denn die weltweit wachsende Rohstoffnachfrage, die Erholung der Binnennachfrage sowie auch die Durchführung der Fußball-WM 2010 dürften dem Wirtschaftswachstum dieses Jahr mehr Halt geben. „Die Bemühungen südafrikanischer Unternehmen, ihren internationalen Marktanteil auszubauen und fähige Führungsteams einzusetzen, ist ein Zeichen für die Anleger, dass dort echte Schnäppchen zu finden sind“, so der Schwellenmarkt-Experte weiter.

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Mobius empfiehlt, auch einen Blick in die weniger bekannten Grenzmärkte Afrikas wie Nigeria, Ägypten oder Kenia zu riskieren. Schließlich habe der schwarze Kontinent einige der größten Rohstoffvorkommen der Welt, von denen bislang nur ein Bruchteil erschlossen wurde. Die junge und wachsende Bevölkerung, die über eine bessere Bildung und Ausbildung als deren Elterngeneration verfügt, könnte zudem von großer Bedeutung für den Ausbau der Produktions- und Bergbauunternehmen werden.