PwC-Studie Niedrige Zinsen drängen Stiftungen ins Risiko

An der Börse, wie hier in Frankfurt, ist Nervenstärke gefragt. Foto: Getty Images

An der Börse, wie hier in Frankfurt, ist Nervenstärke gefragt. Foto: Getty Images

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Eine aktuelle PwC-Studie zeigt: Fast jede dritte Stiftung hat einen Teil ihres Vermögens in ertragreichere - und damit grundsätzlich auch riskantere - Anlageformen umgeschichtet.

Mehr als jeder zweite Stiftungsverantwortliche rechnet zudem damit, dass dieser Sektor in den kommenden vier bis fünf Jahren höhere Risiken in Kauf nehmen wird, um bei angestrebtem Vermögenserhalt gemeinnützige Zwecke in gewohntem Umfang zu erfüllen.

Die Umfrage zeigt allerdings auch: Im Grundsatz halten Stiftungen an einer eher konservativen Anlagepolitik fest.

Rund ein Drittel der Portfolios ist in Aktien investiert

Der PwC-Untersuchung zufolge besteht ein Portfolio zurzeit im Durchschnitt zu 35 Prozent aus Anleihen - darunter viele Staatspapiere mit hoher Bonität. Zwar gelten diese als nahezu ausfallsicher, allerdings ist ihre Verzinsung in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken - nahe der Nulllinie.

Dasselbe gilt für Tages- und Termingeldkonten, die ein Viertel des Stiftungsvermögens ausmachen.

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Immerhin rund ein Fünftel des Stiftungsvermögens ist momentan in Sachwerten wie zum Beispiel Immobilien investiert; vom Preisanstieg in diesem Anlagesegment dürften also zumindest einige Stiftungen profitiert haben.

Dagegen ist der Anteil von Aktien und sonstigen unternehmerischen Beteiligungen nach wie vor vergleichsweise gering.

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