Schaden von 210 Milliarden Dollar Nur 26 % der Verluste aus Naturkatastrophen versichert

Koji Nakamura vom japanischen meteorologischen Dienst spricht über das Erdbeben, das Ende November 2016 den Nordosten Japans erfasste | © Getty Images

Koji Nakamura vom japanischen meteorologischen Dienst spricht über das Erdbeben, das Ende November 2016 den Nordosten Japans erfasste Foto: Getty Images

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Impact Forecasting, das Katastrophenmodell-Entwicklungsteam von Aon Benfield, hat seinen jährlichen Weltklima- und  Katastrophenbericht 2016 vorgestellt. Darin haben die Forscher die Auswirkungen der in den vergangenen 12 Monaten weltweit aufgetretenen Naturkatastrophen analysiert.

2016 war das Jahr mit den siebthöchsten Verlusten

Der Bericht zeigt, dass es 2016 weltweit 315 Naturkatastrophen gab, die wirtschaftliche Verluste in Höhe von 210 Milliarden US-Dollar verursachten. Damit war 2016 das Jahr mit den siebthöchsten jemals erfassten Verlusten.

In den letzten Jahrzehnten gab es einen nominalen Anstieg sowohl der jährlichen als auch der individuellen Kosten für Unwetterkatastrophen, so das Studienergebnis. Faktoren wie Klimawandel, intensivere Unwetterereignisse, größere Küstengefährdung und Bevölkerungsverschiebungen haben zu diesem Trend beigetragen. Die drei Hauptgefahren – Überschwemmung, Erdbeben und Unwetter – machten 72 Prozent aller wirtschaftlichen Verluste des Jahres 2016 aus.