Studie von Interhyp Beim Anschlusskredit verschenken Immobilienbesitzer viel Geld

Häuschen: Läuft die Erstfinanzierung aus, lohnt es sich umzuschulden. | © Pixabay

Häuschen: Läuft die Erstfinanzierung aus, lohnt es sich umzuschulden. Foto: Pixabay

Bei der Anschlussfinanzierung können Haus- und Wohnungseigentümer in Deutschland viel Geld sparen. Das geht aus der aktuellen Studie „Anschlussfinanzierung in Deutschland“ hervor, die Statista im Auftrag von Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen, durchgeführt hat. Befragt wurdem 2.200 Personen aus repräsentativen Bevölkerungsgruppen sowie im Vergleich dazu rund 1.100 Personen aus einem online- und vermittleraffinen Interhyp-Panel, vorwiegend mit Interesse an einer Anschlussfinanzierung oder einer kürzlich abgeschlossenen Anschlussfinanzierung.

Jeder zweite Befragte profitierte demnach bei der Anschlussfinanzierung von deutlich niedrigeren Zinsen als bei der Erstfinanzierung. „Das derzeitige Zinsniveau bietet attraktive Vorteile“, sagt Mirjam Mohr, Vorstandsmitglied der Interhyp. „Wer dann noch seine Finanzierungsstruktur optimiert und vergleicht, kann enormes Sparpotenzial heben“. Das aber bleibt oft ungenutzt, wie die Umfrage zeigt. Denn Kreditnehmer überschätzen vielfach den finanziellen und zeitlichen Aufwand für einen Bankwechsel, die so genannte Umschuldung.

Das Sparpotenzial beim Anbietervergleich ist groß: Bei durch Umschuldung erzielbaren Zinsvorteilen von bis zu einem halben Prozentpunkt können über die Laufzeit des Darlehens je nach Konstellation leicht mehrere Tausend Euro eingespart werden, hat Interhyp berechnet. Zudem regeln die beteiligten Banken die Abtretung der Grundschuld und die Auszahlung meist untereinander, so dass für die Darlehensnehmer hier kaum Aufwand entsteht.