Unabhängige Vermögensverwalter Die richtige Strategie für 2018

Unabhängige Vermögensverwalter: Die richtige Strategie für 2018

Die unabhängigen Vermögensverwalterschauen optimistisch auf das Börsenjahr. Denn ihres Erachtens sollte sich der Aufschwung an den Kapitalmärkten im laufenden Jahr weiter fortsetzen. Für die vier wichtigen Börsenindizes Dax, Euro Stoxx 50, S&P 500 und Nikkei 225 werden Kurssteigerungen zwischen knapp 4 und mehr als 13 Prozent prognostiziert.

Das ist eines der Kernergebnisse einer Umfrage, in der Universal-Investment im vergangenen Dezember zum fünften Mal rund 20 unabhängige Vermögensverwalter zu ihren Einschätzungen und Empfehlungen für 2018 befragt hat. Die Anlageexperten repräsentieren ein Anlagevolumen von mehreren Milliarden Euro, das sie auf der Publikumsfonds-Plattform von Universal-Investment verwalten.

Wurde im Vorjahr das größte Kurssteigerungspotenzial noch bei deutschen Aktien gesehen, trauen die Profis nun europäischen Aktien mit 13,4 Prozent am meisten. Ursache dürfte die wohl anhaltende Erholung der Wirtschaft der Eurozone sein, gestützt von einer Rückkehr der Inflation und einer anhaltenden Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Ebenfalls positiv auf die europäische Wirtschaft dürfte sich der US-Dollar auswirken, der gegenüber dem Euro weiter steigen soll. Der Aufschwung in Europa wird zudem als robust eingeschätzt. Von einem möglichen Ende der Anleihekäufe der EZB erwarten zwei Drittel nur ein Kapitalmärkte – auch wenn Experten wie Manfred Schlumberger von StarCapital, Daniel Zindstein vom gleichnamigen Vermögensverwalter oder Andreas Grünewald von FIVV das Ende der Anleihekäufe für überfällig halten.