Vorsorgetarife im Test Welche Pflege-Bahr-Angebote überzeugen

Eine Rentnerin nutzt ihre Gehhilfe, um ohne große Komplikationen von A nach B zu gelangen. Foto: Getty Images

Eine Rentnerin nutzt ihre Gehhilfe, um ohne große Komplikationen von A nach B zu gelangen. Foto: Getty Images

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Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen nicht aus, um anfallende Pflegekosten zu decken. Dafür ist sie auch nicht ausgelegt. Deshalb unterstützt der Staat die private Pflegevorsorge über den Pflege-Bahr mit einem staatlichen Zuschuss.

Beim Pflege-Bahr schließen Interessierte eine Pflegetagegeldversicherung mit staatlichem Zuschuss ab. 5 Euro monatlich gibt der Staat hinzu, sofern der Versicherte mindestens 10 Euro im Monat aus eigener Tasche in die Pflegeversicherung einzahlt und der Vertrag mindestens 600 Euro monatlich bei Pflegestufe III übernimmt. Bei einem Kombitarif wird der Pflege-Bahr mit einer ungeförderten Pflegeversicherung verbunden. Dadurch sind höhere Leistungen für Versicherte möglich.

Die Finanzzeitschrift Euro hat nun jeweils 17 Angebote von Pflege-Bahr- und Kombitarifen überprüft. Da die Kosten beziehungsweise späteren Leistungen einer Pflegeversicherung stark davon abhängen, in welchem Alter der Vertrag abgeschlossen wird, berechneten die Tester die Konditionen für Versicherte mit einem Anfangsalter von 25, 40 und 60 Jahren. Über alle Altersgruppen hinweg erreichten vier Pflege-Bahr- und drei Kombitarife eine sehr gute Bewertung.

Die Testsieger in der Kategorie Pflege-Bahr sind Hanse Merkur (PB), R+V-Pflege Förder-Bahr (Tarif PKB), Union-Förder-Pflege sowie BBKK-Förder-Pflege.

Bei den Kombitarifen siegten ebenfalls Hanse Merkur (PB+PA), DKV-Kombi-Med Förder-Pflege Tarif KEP+Pflege Tagegeld PTG sowie der LVM-Tarif PTG/PZT-Komfort.