22 Fragen an Henrik Muhle „Erfolge feiert man am besten mit guten Freunden“

Henrik Muhle, Manager des Acatis Gané Value Event

Henrik Muhle, Manager des Acatis Gané Value Event

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1. Ihre erste prägende Erfahrung zum Thema Geld?

Die Weisheit meines Großvaters: Nie mehr ausgeben als man einnimmt. Daran habe ich mich gehalten und zudem als Kind mein Erspartes immer und immer wieder gezählt

2. Wie haben Sie Ihr Studium finanziert?

Über eine Halbwaisenrente, den Nebenjob bei einer Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft und Investmenterträge

3. Haben Sie ein berufliches Vorbild?

Warren Buffett und Charlie Munger

4. Die unsinnigste Börsen-Theorie, die Ihnen je untergekommen ist?

An Gewinnmitnahmen ist noch niemand gestorben

5. Welches Buch sollte jeder Fondsmanager gelesen haben?

Die Aufzählung würde an dieser Stelle zu weit führen. Auf jeden Fall aber die Warren-Buffett-Biographie The Making of an American Capitalist von Roger Lowenstein – und natürlich die Geschäftsberichte von Berkshire Hathaway

6. Wie motivieren Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Fonds einmal hinter der Konkurrenz zurückbleiben?

Das muss man sportlich sehen. Mal sind andere vorne, mal wir. Wichtiger als auf andere zu schauen ist der Blick auf die Dinge, die man selbst beeinflussen kann

7. Und die Belohnung, wenn Sie alle anderen abgehängt haben?


Erfolge feiert man am besten mit guten Freunden

8. Ihr bislang schönstes Erlebnis als Fondsmanager?


Ein einzelnes Erlebnis würde ich nicht herausstellen können. Aber Lob von Wettbewerbern oder Empfehlungen von Kunden sind schon angenehm

9. Worüber haben Sie sich in jüngster Zeit so richtig geärgert?


In der Ruhe liegt die Kraft. Sich aufzuregen bringt wenig bis nichts. Daher habe ich es mir weitgehend abgewöhnt

10. Und wem würden Sie gern einmal gehörig die Meinung sagen?

All jenen, die meinen, Wohlstand käme aus der Steckdose. Das trifft nicht zuletzt auf fast alle derzeit im Dt. Bundestag vertretenen Politiker zu

11. Was sammeln Sie?

Schöne Erfahrungen wie Reisen oder die Teilnahme an einem Marathon. Vereinzelt auch schöne Dinge, wobei ich da nicht wirklich von Sammeln sprechen würde