Angst, Angst, Irrtum Warum deutsche Anleger Aktien immer noch meiden

Vorstandschef Hans Dieter Pötsch auf der Hauptversammlung von Porsche: Als Aktionär hat man immer auch das Recht an der Versammlung teilzunehmen und mit abzustimmen | © Getty Images

Vorstandschef Hans Dieter Pötsch auf der Hauptversammlung von Porsche: Als Aktionär hat man immer auch das Recht an der Versammlung teilzunehmen und mit abzustimmen Foto: Getty Images

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Die Nachricht lässt sich auf zweierlei Art lesen. Suchen Sie sich die für Sie passende bitte aus: 1. Immerhin jeder dritte Anleger in Deutschland besitzt Aktien, direkt oder indirekt als Fonds. Oder 2. Mehr als zwei Drittel der deutschen Anleger haben noch immer keine Aktien. Beides sind Erkenntnisse, die die Studie „Aktienkultur in Deutschland 2018“ liefert, an der die Direktbanken Comdirect, ING-Diba und Consorsbank beteiligt sind. Dafür befragte das Institut Toluna 2.000 repräsentativ ausgewählte Deutsche online.

Die generelle Übersicht über die beliebtesten Geldanlagen offenbart, dass sich in Richtung Aktien in Deutschland nicht viel getan hat:

Doch eine zweite Übersicht zeigt, dass immerhin Zweifel wachsen, ob man denn mit den vorhandenen Geldanlagen wirklich richtig unterwegs ist. Hier ist sie:

Vor allem bei den jüngeren Befragten (18 bis 34 Jahre) haben 60 beziehungsweise 61 Prozent das Gefühl, mehr aus Geldanlagen herausholen zu können.