CFO-Umfrage Diese Finanzprofis werden händeringend gesucht

Quelle: Robert Half

Quelle: Robert Half

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Fachkräftemangel ist im Finanzbereich angekommen, meldet Robert Half. Denn laut einer Umfrage, die die Personalberatung unter Finanzchefs (Chief Financial Officer, CFO) von Unternehmen durchgeführt hat, ist die Sorge groß, keine geeigneten Kandidaten für frei gewordene oder neu geschaffene Stellen zu finden.

Experten mit Spezial- oder Nischenwissen fehlen

85 Prozent der Befragten empfinden es als sehr schwierig oder schwierig, qualifizierte Fachkräfte für das Finanz- und Rechnungswesen zu finden. Mehr als die Hälfte dieser Finanzchefs ist der Meinung, dass der Bedarf nicht gedeckt werden kann, weil vor allem Experten mit Spezial- oder Nischenwissen fehlen. Knapp ein Viertel der Befragten moniert zudem mangelnde kaufmännische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse der Bewerber. 16 Prozent klagen darüber, dass die Nachfrage insgesamt größer als das Angebot sei. 

Viele Finanzchefs haben Mitarbeiter an großzügigere Konkurrenz verloren

84 Prozent der Umfrageteilneher sind aufgrund der Expertenknappheit in Sorge, dass ihre Top-Kräfte an den Wettbewerb abwandern. Die Angst ist offenbar berechtigt: Fast die Hälfte (45 Prozent) hat im vergangenen Jahr bereits mindestens einen guten Mitarbeiter verloren, der woanders ein besseres Gehaltsangebot erhalten hat.

Buchhalter und Controller besonders gefragt

Besonders hoch ist der Mitarbeiterbedarf derzeit in der Finanzanalyse (33 Prozent), im Finanzmanagement (30 Prozent), im Bereich Steuern & Treasury (23 Prozent) und in der Finanzplanung (22 Prozent). Das spiegelt sich auch in der Hitliste der Positionen wider, die aktuell am häufigsten gesucht werden: 

Finanzbuchhalter, 

Kreditoren- und Debitoren-Buchhalter, 

Lohnbuchhalter, 

Controller und 

Steuerfachangestellte. 

Kein Wunder also, dass drei dieser fünf gefragtesten Berufe - nämlich Finanzbuchhalter, Lohnbuchhalte rund Controller - im kommenden Jahr die höchsten Gehaltssprünge erwarten.