First Eagle Amundi International Fund Mehr Gewinne durch weniger Verluste

Managen den First Eagle Amundi International Fund: Matthew McLennan (l.) und Kimball Brooker

Managen den First Eagle Amundi International Fund: Matthew McLennan (l.) und Kimball Brooker

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Die Weltwirtschaft erholt sich und die globalen Aktienmärkte sind schwungvoll in das Jahr gestartet: Das verspricht beste Voraussetzungen für den weiteren Jahresverlauf - wären da nicht einige Unwägbarkeiten. Niedrigzinsen oder Zinswende? Deflation oder Inflation? Volatilität oder Fortsetzung der Hausse? Das sind nur einige der Fragen, die Investoren derzeit beschäftigen.

Mit den passenden Strategien können Anleger zu starke Kursschwankungen abmildern. Amundi Asset Management hat mit dem First Eagle Amundi International Fund einen flexibel gemanagten Aktienfonds im Angebot, der versucht, auch bei schwankenden Märkten möglichst stabile Erträge zu erzielen – und zwar auf eine ganz spezielle Art und Weise.

Das Anlagemotto des First Eagle Amundi International Fund lautet: mehr Gewinne durch weniger Verluste. Der globale Aktienfonds wird vom erfahrenen Value-Investor First Eagle gemanagt, mit dem Amundi eine langjährige Partnerschaft verbindet. First Eagle hat ihren Ursprung bereits 1864 als Bankhaus Gebrüder Arnhold in Dresden, in den 1930er Jahren wurden die Geschäfte nach New York verlagert.

Erfolgskonzept mit Tradition
Im Jahr 1979 startet der Investmentmanager in den USA den mittlerweile über 50 Milliarden Dollar schweren First Eagle Global Fund. 1996 kam das Pendant für europäische Anleger auf den Markt: der heutige First Eagle Amundi International Fund. Matthew McLennan und Kimball Brooker managen ihn nach der gleichen Erfolgsstrategie wie das Original.
Im Fokus des First Eagle Amundi International Fund, der einen langfristigen, realen Kapitalerhalt anstrebt, stehen widerstandsfähige Unternehmen mit starken Bilanzen, die ihre Produktivität steigern und stabile Free-Cashflow-Renditen liefern – und die dennoch günstig zu haben sind. Zunächst ermitteln die Manager den intrinsischen Wert eines Unternehmens, also den Wert, den ein gut informierter Käufer bereit wäre, für das Unternehmen zu zahlen. Erst wenn der Aktienkurs 30 bis 50 Prozent unter diesem Wert liegt, schlagen sie zu. Zu ihren derzeit größten Positionen zählen Oracle, Microsoft und Comcast.
Seine defensive Ausrichtung führt dazu, dass der Fonds in Hausse-Zeiten meist leicht hinter dem Markt liegt.
Dafür überzeugt er in Bärenmärkten oder auch bei plötzlichen starken Kurseinbrüchen, wie etwa zur Finanzkrise 2008. In der anschließenden Erholungsphase konnte er erwartungsgemäß nicht ganz mithalten. Für Altinvestoren war das aber auch nicht weiter schlimm, da sie ja vorher gar nicht erst so viel verloren hatten. Kurzum: Der Fonds liefert ein gutes Beispiel für „mehr Gewinne durch weniger Verluste“.