GDV-Bericht G20-Krawalle: Versicherer melden 12 Millionen Euro Schäden

Brennendes Auto im Hamburger Stadtteil Altona am Freitag, dem 7. Juli während des G20-Gipfels: Bis zu einem Drittel der Schadenssumme entfällt auf Autos, melden die Versicherer | © Getty Images

Brennendes Auto im Hamburger Stadtteil Altona am Freitag, dem 7. Juli während des G20-Gipfels: Bis zu einem Drittel der Schadenssumme entfällt auf Autos, melden die Versicherer Foto: Getty Images

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Die Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg haben versicherte Schäden von bis zu 12 Millionen Euro verursacht. Das geht aus einer ersten Schätzung hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin vorgelegt hat. Berücksichtigt wurden Schäden an Autos, Wohngebäuden und Gewerbebetrieben, die im Zuge der G20-Demonstrationen entstanden sind. Bis zu einem Drittel der Summe entfällt auf Autos.

Fotos, Kaufbelege und Quittungen der Schadensanzeige beilegen

Der Verband ruft die Betroffenen dazu auf, Schäden so schnell wie möglich ihrem Versicherer zu melden. Dies kann entweder über die entsprechende Servicehotline oder direkt über die Internetseite ihres Versicherers geschehen. „Dabei sollten möglichst Fotos der beschädigten Sachen, Kaufbelege und Quittungen vorgelegt werden“. Der Versicherer reguliert den Schaden wie vertraglich vereinbart.

Welche Versicherung welchen Schaden übernimmt, erfahren Sie unten:

 

Und was ist mit den Betroffenen, die keinen Versicherungsschutz haben. Für sie hat die Stadt Hamburg einen Härtefallfonds bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank eingerichtet. Bei der Polizei Hamburg ist das Antragsformular erhältlich. Alle weiteren Informationen finden Sie hier