Hotelimmobilien sind wieder gefragt

Am Stockholmer Flughafen können experimentierfreudige <br> Gäste im Jumbostay Quartier nehmen. Das Hotel mit 76 Betten <br> befindet sich in einer umgebauten Boeing 747.

Am Stockholmer Flughafen können experimentierfreudige
Gäste im Jumbostay Quartier nehmen. Das Hotel mit 76 Betten
befindet sich in einer umgebauten Boeing 747.

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Adlon, Fleesensee, Heiligendamm – vielen Investoren dürften diese Namen als Erstes einfallen, wenn es um Hotels als Anlagemöglichkeit geht.

Dass es mit diesen Hotelfonds nicht zum Besten steht, ist jedoch kein Grund, die Anlageklasse zu meiden. „Diese Hotels haben aufgrund ihrer Bekanntheit eine sehr hohe Aufmerksamkeit erregt, aber die Fonds sind keinesfalls repräsentativ. Wir können grundsätzlich keine Häufung von Problemen bei Hotel- im Vergleich zu anderen Immobilienfonds feststellen“, sagt Bernhard Dames, Senior-Analyst beim Analysehaus Scope. Allerdings seien bislang kaum Hotelfonds aufgelöst worden, eine Beurteilung des endgültigen Anlageerfolgs sei darum noch nicht möglich.

Aktuell gibt es zwei Fonds mit Schwerpunkt auf Hotels, den Cosmopolitan Real Estates Mallorca von United Investors zählt Dames nicht dazu: „Er ist nicht auf das Betreiben eines Hotels ausgerichtet, sondern nur auf die Finanzierung eines Hotelprojekts.“

Anders dagegen der Grand SPA Resort A-Rosa Sylt-Fonds der Deutschen Immobilien Invest (siehe Tabelle): Das Hotel ist für 25 Jahre plus Verlängerungsoption um weitere fünf Jahre an A-Rosa Resort verpachtet.

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„Wir haben uns für Sylt entschieden, weil die Insel nicht nur eine der beliebtesten Feriendestinationen Deutschlands ist, sondern auch, weil neue Hotelprojekte dort nur schwer realisierbar sind. Damit ist die Bettenauslastung um rund 40 Prozent höher als auf dem übrigen deutschen Markt“, sagt DI-Geschäftsführer Bert Manke. Pro Jahr will das Fondshaus seinen Anlegern anfangs 6, später 7 Prozent ausschütten.