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Sanierungsfall offene Immobilienfonds

Immobilienfonds in der Krise

Offene Immobilienfonds sind ein Sanierungsfall. Ändern die Anbieter nichts an der Konstruktion, werden einige Fonds noch häufiger zumachen müssen. Die Chronik der Krise, Expertenmeinungen, Lösungsansätze und Fondsanalysen finden Sie in diesem Themen-Special.

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Immobilien, Fonds, Immobilienfonds, Thema

Crashtest Immobilienfonds: Liquidität an erster Stelle

Mit massiven Rendite-Einbrüchen ist bei offenen Immobilienfonds nicht zu rechnen. Die drei von DAS INVESTMENT getesteten Verkaufsschlager werden die Krise aber nicht alle gleich gut überstehen.

Quelle: Westend61

Was muss ein offener Immobilienfonds mitbringen, damit er gut durch die Krise kommt? „Möglichst viele junge Objekte oder renovierte Class-A-Gebäude in guter Lage ohne Leerstand mit solventen Mietern und lang laufenden Verträgen. Außerdem sollte das Management möglichst wenige Immobilien während des teuren Booms der vergangenen Jahre gekauft haben“, sagt Hans-Joachim Kleinert von Kanam Grund.

Als geschäftsführender Gesellschafter managt er zusammen mit Matti Kreutzer den Kanam Grundinvest. Über fünf Jahre liegt er mit einer Performance von 34,5 Prozent deutlich vor seinen beiden Konkurrenten Axa Immoselect und  Hausinvest Global. Und auch das vergangene Krisenjahr hat er gut überstanden (siehe Charts).

>> Grafik: Trotz Krise im Plus

Doch können Kleinert und Kreutzer das gute Ergebnis auch in der Zukunft  fortschreiben? 2009 und 2010 werden von den Analysten durch die Bank als schwierige Jahre für die Immobilienmärkte eingestuft. Wichtig ist darum, dass in  diesem Zeitraum möglichst wenig Mietverträge auslaufen. Schließlich sind neue Mieter guter Bonität schwer zu finden, die eine entsprechende Anschlussmiete
zahlen können und wollen.

Für die Manager des Kanam Grundinvest gibt es in diesem Punkt keinen Grund zur Sorge: Insgesamt laufen in diesen beiden Jahren gerade einmal die Verträge für 7,2 Prozent der Mietflächen aus. Beim Axa Immoselect gilt dies allein schon für 2010 (7,3 Prozent), in diesem Jahr enden noch einmal 5,2 Prozent der Verträge. Am schlechtesten von allen dreien aufgestellt ist der Hausinvest Global: 2009 laufen 11,5 Prozent der Verträge aus, 2010 weitere 14,8 Prozent.

Auch beim Leerstand hat der Kanam-Fonds mit 0,7 Prozent der Flächen die beste Ausgangsposition. Aber die anderen beiden Kandidaten sind ebenfalls gut im Rennen. Der Axa Immoselect liegt mit einer Leerstandsquote von 4,4 Prozent hinten, dazwischen der Hausinvest Global mit 3,7 Prozent.

Von: Astrid Lipsky

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Egon Herzig, 28-07-09 10:51:
Dass nur KanAm-Experte Kleinert zu Wort kommt, hat einen negativen Beigeschmack. Zumal der KanAm-Fonds im Artikel am besten wegkommt.
Außerdem erwarte ich nach Überschrift und Teaser, dass mehr Produkte besprochen werden. Dass lediglich drei Fonds dargestellt werden, ist enttäuschend.
Detlef Glow, 28-07-09 14:32:
Grundsätzlich ein sehr guter Artikel, dem leider ein wenig die Breite (mehr Produkte, Analyse von Stärken/Schwächen sowie Problemen) fehlt. Zudem hätte ein Ausblick den Bericht abgerundet und dem Leser gezeigt in welche Richtung sich dieses Anlagesegment entwickeln könnte.
Anja Müller, 29-07-09 08:39:
Vom KanAm ist außerdem bekannt, dass er unbefristete Mietverträge nicht ausweist und auch nicht in die Quote der zur Verlängerung anstehenden Mietverträge einrechnet - obwohl diese Verträge in der Regel ebenfalls kurzfristig gekündigt werden können. Von den Profis von "Das Investment" erwarte ich eigentlich, dass sie auf solche Dinge aufmerksam machen.

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