CS Euroreal ist wieder zu
Zu, Auf, Zu: Nach Aberdeen und Morgan Stanley macht nun auch die Investmentgesellschaft Credit Suisse ihren offenen Immobilienfonds CS Euroreal (WKN 980500) wieder dicht.
Wie die Gesellschaft mitteilte, führt sie die Verkaufsaufträge, die nach Orderannahmeschluss vom 18. Mai 2010 bei der Depotbank eingegangen sind, nicht mehr aus. Aufgrund der Orderwege von der Hausbank über Ordersammelstellen bis zur Depotbank des Fonds kann es vorkommen, dass die bereits vor diesem Stichtag aufgegebenen Verkaufsorder nicht mehr ausgeführt werden.
Die Gesellschaft setzt die Rücknahme der Anteilsscheine zunächst für drei Monate aus. Als Grund nennt sie den Diskussionsentwurf des Bundesfinanzministeriums zur Regulierung offener Immobilienfonds. Insbesondere der angedachte Bewertungsabschlag von 10 Prozent auf die von Sachverständigen festgestellten Verkehrswerte sowie die angekündigte Abkehr von der täglichen Anteilscheinrückgabe hätten dazu geführt, dass Investoren panikartig ihre Gelder aus dem Fonds abgezogen haben.
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„Während der Rücknahmeaussetzung wird die tägliche Anteilpreisermittlung in gewohnter Weise fortgeführt“, so Credit Suisse. Auch der Erwerb von Anteilscheinen am CS Euroreal ist weiterhin möglich.
Credit Suisse schloss den Fonds bereits Ende 2008. Als sich die Liquiditätssituation im Juli 2009 verbessert hat, wurde CS Euroreal wieder geöffnet.
















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