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Themen-Special: Offene Immobilienfonds

Immobilienfonds in der Krise

Bewegende Zeiten für offene Immobilienfonds und ihre Investoren: Aussetzung von Anteilsrücknahmen, Fondsschließungen und neue Gesetze. Alles, was Sie wissen müssen.

Der Immobilienmarkt in Zahlen

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Aktualisiert am 21.07.2011: Wo herrscht Wohnungsdefizit? Wo werden welche Mieten gezahlt? Welche Standorte bieten die besten Ertragsperspektiven? Hier finden Sie aktuelle Statistiken zu den Immobilienmärkten.

20.05.2010 16:00
Rubrik: Immobilien

CS Euroreal ist wieder zu

Quelle: Fotolia

Zu, Auf, Zu: Nach Aberdeen und Morgan Stanley macht nun auch die Investmentgesellschaft Credit Suisse ihren offenen Immobilienfonds CS Euroreal (WKN 980500) wieder dicht.

Wie die Gesellschaft mitteilte, führt sie die Verkaufsaufträge, die nach Orderannahmeschluss vom 18. Mai 2010 bei der Depotbank eingegangen sind, nicht mehr aus. Aufgrund der Orderwege von der Hausbank über Ordersammelstellen bis zur Depotbank des Fonds kann es vorkommen, dass die bereits vor diesem Stichtag aufgegebenen Verkaufsorder nicht mehr ausgeführt werden.

Die Gesellschaft setzt die Rücknahme der Anteilsscheine zunächst für drei Monate aus. Als Grund nennt sie den Diskussionsentwurf des Bundesfinanzministeriums zur Regulierung offener Immobilienfonds. Insbesondere der angedachte Bewertungsabschlag von 10 Prozent auf die von Sachverständigen festgestellten Verkehrswerte sowie die angekündigte Abkehr von der täglichen Anteilscheinrückgabe hätten dazu geführt, dass Investoren panikartig ihre Gelder aus dem Fonds abgezogen haben.

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„Während der Rücknahmeaussetzung wird die tägliche Anteilpreisermittlung in gewohnter Weise fortgeführt“, so Credit Suisse. Auch der Erwerb von Anteilscheinen am CS Euroreal ist weiterhin möglich.

Credit Suisse schloss den Fonds bereits Ende 2008. Als sich die Liquiditätssituation im Juli 2009 verbessert hat, wurde CS Euroreal wieder geöffnet

Hennes, 06-01-11 23:47:
aber, wenn der Kurs dümpelt, d.h. in einem Monat steigt er um 3 Cent, dann entspricht das einer Rendite von 0,4%. Davon 25% Zinsabschlagssteuer macht 0,3%. Garnicht an Fondsgebühren zu denken.Und wenn die Inflation um 2,5% steigt verliert das angelegte Kapital an Wert, d.h es schrumpft. Normalerweise stellt man Geld zur Verfügung um Gewinne zu erzielen. Hier sieht es so aus das die Fondsgesellschaften mit sozusagen zinslosem Darlehen arbeiten und unabhängig davon sich exorbitale Provisionen genehmigen. Allein der Ausgabeaufschlag von 5% will erst mal verdient sein. Da kommt man mit einem Jahr nicht hin um diesen Verlust wieder rein zu bekommen schon garnicht bei der jetzigen Situation, da braucht man Jahre. Und ist das Sinn der Sache? Doch wohl kaum.Soll ich 5% Verlust machen die ich in 2-3 Jahren wieder drin habe? Dann verdiene ich erst nach 3 Jahren 0,3%, wenns so läuft wie momentan. Was aber mache ich wenn zudem noch rückläufig geht. Es wird allerhöchste Zeit daß die Bundesregierung was unternimmt um den Schaden abzuwenden. Das Gesetz muß schleunigst zu Gunsten der offenen Immobilienfonds verabschiedet werden, damit Ruhe einkehrt. Hier ist Herr Schäuble gefordert.

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