Software im Finanzvertrieb „Makler bleiben wichtig – wenn sie Ballast abwerfen“

Software im Finanzvertrieb: „Makler bleiben wichtig – wenn sie Ballast abwerfen“ | © pixabay.com

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Philipp von Wartburg, Geschäftsleiter Technologie & IT bei der Deutschen Gesellschaft für Ruhestandsplanung (DGfRP)

Eine der größten und immer wieder auftauchenden Ängste der Deutschen ist es, im Alter nicht genug Geld für ein schönes Leben zu haben. Und selbst wenn das Problem so einfach benannt wird, enthält es zwei unbestimmte Begriffe: „genug“ und „schön“. Denn was für den einen ein schönes Leben ist, muss für viele andere nicht zutreffen.

Und daraus abgeleitet ist dann auch die Frage, wie viel Geld eigentlich genug ist? Ginge es nur um standardisierte Wünsche wie etwa ein Einfamilienhaus in A-Lage, ein Auto der B-Klasse oder einen Pflegedienst einer bestimmten Kategorie, könnte ein Rechner hiermit vielleicht noch etwas anfangen und Wünsche mit Geld in Einklang bringen. In der Regel ist es aber nicht so leicht.

Intensive Beratung nötig

Gerade dieses Thema, sprich die finanzielle Ruhestands- oder Lebensplanung, benötigt intensive Beratung. Ruhestandsplanung basiert auf intensivem Gedankenaustausch zwischen Berater und Kunde. Zu Zielen, Wünschen, ja sogar über die grundsätzliche Anschauung, wie man sein Leben in der dritten Lebensphase verbringen möchte. Und egal, welche Vorstellungen der Kunde hat, er braucht immer … Geld! Doch wie kommt er zu genügend Geld?

Viele sind verunsichert

Die Gesellschaft ist sich mittlerweile einig, dass die Rentensituation in Deutschland für die Betroffenen zu einem Problem werden kann. Viele sind verunsichert, suchen Rat und vor allem verständliche Lösungen. Als Berater stellt sich nun die Frage, wie groß das Problem bei dem jeweiligen Kunden eigentlich ist, welche Lösungen es gibt und wie sie präsentiert und umgesetzt werden können.

Und hier kommt die Digitalisierung ins Spiel: Ohne spezialisierte Anwendung lässt sich die Komplexität einer Ruhestandsplanung gar nicht darstellen. Und vor allem der Kunde sollte ja verstehen, was besprochen wurde und was zu tun ist.